Tür zum Training bleibt zu SCP-Profis unter sich

Paderborn (WB). Was die Konkurrenten können, das kann der SC Paderborn schon lange. Kurz vor dem Rückrundenauftakt beim FSV Mainz an diesem Samstag (15.30 Uhr) macht der Erstliga-Aufsteiger die Tür zu und trainiert an zwei Tagen nichtöffentlich.

Die Spieler trainieren heute unter Ausschluss der Öffentlichkeit.
Die Spieler trainieren heute unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Foto: Besim Mazhiqi

Am Mittwoch und Donnerstag sind die Profis auf der Paderkampfbahn unter sich gewesen. Und bei der Begründung dieser Maßnahme hat Coach André Breitenreiter eine kleine Spitze in Richtung Mainz parat: »Andere Mannschaften nutzen ein ganzes Testspiel, um unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu trainieren.«

So wie der FSV, der am vergangenen Samstag gegen Bayer Leverkusen (1:4) drei Mal 45 Minuten lang den Ernstfall probte und dabei nicht nur seinen Fans, sondern auch der Presse den Zutritt verwehrte.

Jetzt ist Breitenreiter froh, selbst mal nicht beäugt zu werden, denn auch beim Paderborner Trainingslager im türkischen Belek fühlte sich der Trainer alles – nur nicht unbeobachtet: »Da waren bei beiden Testspielen und im Grunde bei jeder einzelnen unserer Trainingseinheiten Scouts anderer Vereine unter den Zuschauern.«

An der Taktik wird noch gefeilt

Das ist nun auf der Paderkampfbahn nicht der Fall und so nutzt der 41-jährige Fußballlehrer die beiden Tage, um die Dinge zu verfeinern und einzustudieren, auf die die Mainzer nicht vorbereitet sein sollen: »Wir werden uns auf taktische Elemente konzentrieren und dann natürlich auch einige Standardsituationen mit einbauen.«

An der Taktik wird noch gefeilt, die Mannschaft, die des Trainers Vorgaben von Samstag an möglichst wieder so erfolgreich umsetzen soll wie in der Hinrunde, hat Breitenreiter schon zu großen Teilen im Kopf: »Zwei Plätze sind noch frei, der Rest ist aber relativ klar für mich.«

Auf eine Position in der Anfangself hat Nachwuchstorwart Alexander Nübel noch keine Chance, doch der erst 18-Jährige dürfte schon stolz darauf sein, in Mainz erstmals im SCP-Kader zu stehen. Und danach sieht es aus, denn Daniel Lück, die etatmäßige Nummer zwei, laboriert an Achillessehnenproblemen und hat sich zudem eine Grippe eingefangen.

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