SCP fliegt ohne Bertels ins Trainingslager Meha wird nicht operiert

Paderborn (WB). Das rechte Knie bereitet Paderborns Mittelfeld-Mann Alban Meha weiter große Probleme. Der Albaner muss aber nicht operiert werden und darf deshalb am Dienstag wie geplant mit ins Trainingslager fliegen.

Von Matthias Reichstein
Entwarnung bei Alban Meha: Der Paderborner (hier gegen Stuttgarts Florian Klein) ist verletzt, wird aber nicht operiert.
Entwarnung bei Alban Meha: Der Paderborner (hier gegen Stuttgarts Florian Klein) ist verletzt, wird aber nicht operiert. Foto: Stefan Hörttrich

»Alban hat einen Gelenkkörper im Knie, da muss aber kein Eingriff vorgenommen werden«, gab Manager Michael Born am Freitag eine erste Entwarnung. Die Mannschaftsärzte des Erstligisten entschieden sich nach eingehender Beratung für die konservativen Behandlungsmethode.

Damit verliert Meha nicht schon wieder viel Zeit, muss aber noch einige Tage pausieren. Der 28-Jährige wird deshalb erst nächste Woche ins Training einsteigen und daher auch das Testspiel an diesem Samstag (13.30 Uhr, Tönnies-Arena in Rheda) gegen den Regionalligisten FC Kray verpassen. »Schade, dass Alban wieder ausfällt, denn so viele Spiele haben wir in der Vorbereitung nicht«, sagte Trainer André Breitenreiter.

Die weitere Spielpause tut Meha daher nicht gut, sehr viel schlimmer hat es aber Thomas Bertels erwischt. Am Freitag bestätigten sich alle Befürchtungen: Der bereits zweimal operierte rechte Fuß des 28-Jährigen hat sich erneut entzündet. Der SCP wird den Linksverteidiger nun von der Spielerliste für das zehntägige Trainingslager in Belek streichen und ihn in Paderborn weiter behandeln lassen. Wann Bertels wieder zurückkehrt, ist ungewiss. Für Breitenreiter ist der Zeitpunkt aber im Moment auch nicht entscheidend: »Diese Nachricht ist ganz, ganz bitter für Thomas. Wichtig ist, dass er bald wieder gesund wird. Die nötige Zeit geben wir ihm.«

Mit Akupunktur versucht derweil Mario Vrancic seine Achillessehnenbeschwerden endlich in den Griff zu bekommen. Die neuerliche Reizung zog er sich beim Aufwärmprogramm vor dem Test gegen den SC Wiedenbrück (5:0) zu. Die Behandlung führte bereits zu einer merklichen Besserung, ob der Spielgestalter aber am Samstag auflaufen kann, soll erst kurzfristig entschieden werden.

Gegen den FC Kray gibt es auch ein Wiedersehen mit einem Ex-Paderborner: Michael Lorenz, von 2003 bis 2005 beim SCP, trainiert seit Saisonstart den Aufsteiger.

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