Auch Tochtergesellschaft Gustav Wellmann GmbH & Co. KG in Enger betroffen Küchenbauer Alno will sich doch nicht in Eigenregie sanieren

Enger/Pfullendorf (dpa).  Der insolvente Küchenhersteller Alno will sich nun doch nicht in Eigenregie sanieren. Der Vorstand habe einen Antrag auf Aufhebung der Eigenverwaltung eingereicht, teilte Alno am Dienstag mit.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: dpa

Man wolle damit der zuletzt entstandenen Verunsicherung bei Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern entgegenwirken und die Fortführung des Unternehmens sicherstellen, hieß es. Es sei auch im regulären Insolvenzverfahren das Ziel, die Alno-Gruppe und so viele Arbeitsplätze wie möglich zu erhalten und die Forderungen der Gläubiger bestmöglich zu erfüllen.

In der Mitteilung ist außerdem die Rede von ersten Erkenntnissen zu möglichen Verfehlungen früherer Vorstände, die nun vollständig ermittelt und geltend gemacht werden sollen. Dies werde allerdings wohl mehrere Jahre in Anspruch nehmen.

Zuletzt hieß es, dass 26 Jobs in Enger bei der Gustav Wellmann GmbH & Co. KG von den Streichungen betroffen sein sollen, im gesamten Alno-Konzern sollten in Deutschland etwa 150 statt zunächst 250 Jobs wegfallen. Der Umfang des Stellenabbaus war wegen weiterer Zugeständnisse der verbleibenden Belegschaft reduziert worden.

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