Drei Haller Löschzüge am Ahornweg über drei Stunden im Einsatz Feuerwehr kämpft gegen Dachstuhl-Brand

Halle (WB/SKü). Bei einem Dachstuhlbrand am Ahornweg in Halle ist erheblicher Sachschaden entstanden. Das Haus ist jetzt unbewohnbar. Drei Löschzüge waren um 7.22 Uhr alarmiert worden.

Auch von einer Drehleiter aus wird der Dachstuhlbrand am Ahornweg bekämpft.
Auch von einer Drehleiter aus wird der Dachstuhlbrand am Ahornweg bekämpft. Foto: Stefan Küppers

Der Brand war durch einen Stromausfall, der auch die benachbarte Doppelhaushälfte am Ahornweg 43 betraf, bemerkt worden. In dem Nachbarhaus lebt ein Haller Feuerwehrmann mit seiner Familie. Er alarmierte über die Leitstelle die Feuerwehrkollegen. Die Bewohner der betroffenen Doppelhaushälfte, ein Ehepaar, konnten das Haus unverletzt verlassen. Eine schulpflichtige Tochter war dem Vernehmen nach bereits zur Schule unterwegs.

Als der erste Trupp der Feuerwehr eintraf, loderten die Flammen bereits aus dem Dachgeschossfenster. Die Feuerwehrleute der Löschzüge aus Halle, Künsebeck und auch Hörste kämpften erfolgreich gegen die weitere Ausbreitung eines Brandes. Das Feuer im Dachgeschoss wurde von innen unter Einsatz von Atemschutz wie von außen über eine Drehleiter bekämpft. Die vordere Doppelhaushälfte ist aufgrund des Brand- als auch des Rauchschadens bis auf weiteres unbewohnbar. Die Dachdämmung wurde in großen Teilen ein Raub der Flammen, ebenso wurde der Dachstuhl durch das Feuer angegriffen. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 200 000 Euro, von Feuerwehrleuten wurden allerdings deutlich niedrigere Schätzungen abgegeben.

Die vorübergehend obdachlose Familie kam bis auf weiteres bei Verwandten unter. Brandermittler der Kriminalpolizei untersuchten am Donnerstag die Brandstelle. Zur Brandursache gab es noch keine Informationen.

Die schmale Anwohnerstraße Ahornweg war aufgrund des Feuerwehreinsatzes über etwa drei Stunden nicht passierbar. Einige Anwohner kamen dadurch verspätet zur Arbeit. Weiterhin wurde der Künsebecker im Bereich der Zufahrt Ahornweg von den Einsatzkräften gesperrt. Es gab daher Verkehrsstörungen im Umfeld.

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