Stickoxidbelastung in Paderborn und Bielefeld zu hoch – Fahrverbote drohen Umwelthilfe droht OWL-Städten mit Klage

Bielefeld/Paderborbn (WB). Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) erhöht im Kampf um saubere Luft den Druck. Sie kündigte am Donnerstag an, für 45 weitere Städte – darunter Paderborn und Bielefeld – Verfahren zur Einhaltung der Stickstoffdioxid-Grenzwerte einzuleiten. Diesel-Fahrverbote sind denkbar.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: dpa

DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch erklärte, die für die Luftreinhaltung zuständigen Behörden würden aufgefordert, binnen vier Wochen wirksame Maßnahmen zur Reduzierung von Stickstoffdioxid (NO2) wie Diesel-Fahrverbote verbindlich zu erklären. »Wenn die Antworten nicht zufriedenstellend ausfallen«, droht die Organisation mit der Einleitung von Klagen.

Die Umwelthilfe fordert saubere Luft bereits im Jahr 2018 für alle Städte, die aktuell die NO2-Grenzwerte von 40 Mikrogramm je Kubikmeter im Jahresmittel um zehn Prozent oder mehr überschreiten. Aktuell ist dies bei 61 deutschen Städten der Fall.

In Paderborn wurden im vergangenen Jahr bis zu 50 Mikrogramm gemessen, in Bielefeld 49. Halle steht dagegen mit 41 Mikrogramm nicht auf der Liste der DUH.

Mehr lesen Sie am Freitag, 25. August, im WESTFALEN-BLATT sowie in der Ausgabe Bielefeld.

Kommentare

Das ganze Gebaren der Deutschen Umwelthilfe hat ein ganz großes Geschmäckle. Da hat diese Organisation, ein eingetragener Verein, der bei etwa 280 Mitgliedern 80 hauptamtliche Mitarbeiter beschäftigt und einen Großteil ihrer Einnahmen aus Abmahngebühren und Spendengeldern erzielt, unter ihrem Geschäftsführer Resch vor Jahren eine Kampagne für die Einführung von Dieselrußfiltern gestartet und den Herstellern von Dieselrußfiltern gute Umsätze beschert. In dieser Zeit hat die Deutsche Umwelthilfe von eben diesen Herstellern Spendengelder in sechsstelliger Höhe kassiert (ein Schelm, wer Böses dabei denkt !!). Lobbyarbeit oder konstruktive Umwelthilfe ?

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