Jahnplatz: Bezirksregierung verteidigt Messungen – Ritschel will Sondersitzung Die Dose des Anstoßes

Bielefeld (WB/MiS). Bielefelds Umweltdezernentin Anja Ritschel (Grüne) hat der Detmolder Bezirksregierung eine Sondersitzung der Projektgruppe zur Fortschreibung des Luftreinhalteplanes vorgeschlagen. Dort soll es dann auch um die Stickoxid-Messungen gehen, die der Handelsverband am Jahnplatz vorgenommen hat.

In dieser unscheinbaren Plastikdose, befestigt an einem Baum, befindet sich der Messpunkt des Landesumweltamtes.
In dieser unscheinbaren Plastikdose, befestigt an einem Baum, befindet sich der Messpunkt des Landesumweltamtes. Foto: Starke

In der Projektgruppe ist der Handelsverband vertreten. Die in seinem Auftrag gemessenen Werte liegen deutlich unter dem Grenzwert von im Mittel 40 Mi­krogramm je Kubikmeter Luft. Ihre Veröffentlichung hatte am Wochenende für reichlich Wirbel gesorgt. Kritik gab es vor allem auch am vom zuständigen Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) ausgewählten offiziellen Messpunkt-Standort in Höhe des Hauses Herforder Straße 7 in unmittelbarer Nähe der Jahnplatz-Bushaltestellen. Dort waren im Jahresmittel 49 Mikrogramm Stickoxid ermittelt worden – also mehr als erlaubt.

Den Standort hat die Detmolder Bezirksregierung, zuständig für die Erstellung des Luftreinhalteplanes in Bielefeld, am Montag noch einmal ausdrücklich verteidigt.

Mehr lesen Sie am Dienstag, 8. August, im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Bielefeld.

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