371 Fahrzeuge nehmen an Übung »Heidesturm 2017« teil Bundeswehrübung: Verkehrsbehinderungen auf A2 und A33

Bielefeld (WB). Am Montag kommt es seit 6 Uhr auf der Autobahn 33 und 2 zu Beeinträchtigungen durch langsam fahrende Fahrzeuge der Bundeswehr. Insgesamt 371 Fahrzeuge der Bundeswehr waren am Montag unterwegs. Am Mittwoch soll die Übung abgeschlossen sein.

Die ersten Fahrzeuge sind auf der Autobahn 2 unterwegs.
Die ersten Fahrzeuge sind auf der Autobahn 2 unterwegs. Foto: Hans-Werner Büscher

Betroffen ist die A33 ab der Anschlussstelle Stukenbrock-Senne bis zum Autobahnkreuz Bielefeld, die A2 in Fahrtrichtung Hannover, bis zur Anschlussstelle Herford-Bad Salzuflen.

Die Polizei Bielefeld hat die Aufgabe, die Fahrtroute der Fahrzeuge im Rahmen der Großübung »Heidesturm 2017« auf den Autobahnen zu sichern und die Auswirkungen auf den Individualverkehr so gering wie möglich zu halten.

Die weitere Fahrtstrecke führt über die B 239 in Richtung Espelkamp. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, voraussehbare Verkehrsbeeinträchtigungen, insbesondere für den Berufsverkehr, einzuplanen. Aktuelle Verkehrsstörungen werden zeitnah über den Verkehrsfunk verbreitet.

Insgesamt 371 Fahrzeuge der Bundeswehr waren am Montag im Einsatz. Es kam laut Polizei zu Rückstau zwischen den Anschlussstellen Stukenbrock-Senne und Paderborn-Sennelager. Drei Fahrzeuge blieben demnach auf A2 und A33 wegen technischer Probleme liegen. Sie konnten aber schnell geborgen werden.

Am Mittwoch wird die Übung nach Angaben der Panzerlehrbrigade abgeschlossen sein.

Kommentare

Deshalb!!!

Grund für die Beeinträchtigungen ist die Großraumübung „Heidesturm 2017“ der Panzerlehrbrigade 9, die in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen stationiert ist. Wie die Panzerlehrbrigade auf Anfrage unserer Redaktion mitteilt, werden von Montag bis Mittwoch bis zu 2.500 Soldaten und bis zu 400 Fahrzeuge – darunter auch etwa 30 Kampfpanzer – das „Marschieren“ üben. Dabei handelt es sich um das Fahren in einer Kolonne. Die Übung beginnt am Truppenübungsplatz Sennelager bei Paderborn und endet am Truppenübungsplatz Bergen in der Lüneburger Heide. Der Marsch wird in Gruppen von etwa 20 Fahrzeugen geübt. Die Übung muss auf echten Straßen wie Autobahnen sowie Landstraßen und nicht auf einem Übungsplatz erfolgen. Dabei muss die Brigade zum Beispiel lernen, bestimmte Abstände einzuhalten.

was haben

die für einen Lärm gemacht, dass ganzen Haus vibrierte und die Autos auf der Bünder Straße stauten sich bis fast nach Bünde...was soll denn solch eine Panzerfahrt? Warum wurden diese Panzer nicht per Bahn transportiert?

2 Kommentare

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