Immer weniger Teilnehmer – Scharmede profitierte vom Mitmachen Dorfwettbewerb blutet aus

Salzkotten (WB). Gehört der Wettbewerb »Unser Dorf hat Zukunft« bald der Vergangenheit an? Immer weniger Dörfer nehmen teil. Aber wer den Aufwand nicht scheut und sich beteiligt, profitiert.

Von Dietmar Kemper
Charmantes Scharmede: Das Dorf im Kreis Paderborn hat idyllische, markante Ecken. Zudem weist es eine gute Infrastruktur auf. In wenigen Minuten ist man mit dem Zug in Paderborn und mit dem Auto am Regionalflughafen in Ahden.
Charmantes Scharmede: Das Dorf im Kreis Paderborn hat idyllische, markante Ecken. Zudem weist es eine gute Infrastruktur auf. In wenigen Minuten ist man mit dem Zug in Paderborn und mit dem Auto am Regionalflughafen in Ahden. Foto: Besim Mazhiqi

»Der Wettbewerb setzt Initiative frei«, betont der Vorsitzende des Bürger- und Heimatvereins Scharmede, Norbert Dallmeier. Der Verein ist die treibende Kraft in der 1000 Jahre alten Gemeinde mit 2600 Menschen. Vor zwei Jahren gewann Scharmede, ein Stadtteil von Salzkotten im Kreis Paderborn, beim Wettbewerb »Unser Dorf hat Zukunft« die Goldmedaille auf Kreis- und anschließend Bronze auf Landesebene. Der Wettbewerb stärke das Zusammengehörigkeitsgefühl, schaffe Energie und die Bereitschaft, Pläne umzusetzen, betont Dallmeier. »Wir haben Gold geholt« erinnert er sich an das die Menschen damals verbindende Hochgefühl. Die Teilnahme am Wettbewerb sei zudem ein geeignetes Gegenmittel gegen das Kirchturmdenken. »Für das Dorf und mit dem Dorf« zog Scharmede in den Wettbewerb und das Motto lautete »1000 Jahre, 1000 Bäume«. Den Juroren präsentierte sich Scharmede als naturverbundene Gemeinde. Der Wettbewerb bescherte der Ortschaft unter anderem neue Anpflanzungen, einen Walderlebnispfad und eine Ortschronik, für die das Preisgeld eingesetzt wurde.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie im WESTFALEN-BLATT (18. Juli).

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