Let’s dance: Trainer Erich Klann und Unternehmerin Judith Williams sind im Finale »Tanzpokal soll in Paderborn stehen«

Paderborn (WB). Zum dritten Mal hat Tanztrainer Erich Klann aus Paderborn die Chance, die TV-Show »Let’s Dance« zu gewinnen. Das Finale wird an diesem Freitag, 20.15 Uhr, live auf RTL gezeigt. WV-Redakteur Ingo Schmitz hat mit Erich Klann und seiner Promi-Partnerin Judith Williams gesprochen.

Anmut und Leidenschaft: Erich Klann hat mit Judith Williams das Finale der RTL-Show »Let’s Dance« erreicht. Heute sollen viele Paderborner für das Paar anrufen.
Anmut und Leidenschaft: Erich Klann hat mit Judith Williams das Finale der RTL-Show »Let’s Dance« erreicht. Heute sollen viele Paderborner für das Paar anrufen. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Herzlichen Glückwunsch: Sie stehen im Finale. Wie ist es bislang gelaufen?

Erich Klann: Super! Wir haben echt alles gegeben. Wir trainieren hart und schwitzen viel. Diese Wochen sind nicht spurlos an uns vorbei gegangen.

Judith Williams: Erich ist ein unglaublicher Lehrer und er hat einen wunderbaren Humor. Er hat mir viele phantastische Dinge beigebracht. Er hat mich an meine Grenze und ein Stückchen darüber hinaus gebracht. Ich hätte nie zuvor gedacht, dass ich so etwas tanzen kann. Es war atemlos und schön.

Was war für Sie die größte Herausforderung?

Judith Williams: Mein Leben als Unternehmerin ist ja weiter gegangen. Und oben drauf kam Let’s Dance. Das bedeutete, dass wir ständig umher gereist sind und an den verschiedensten Orten trainiert haben. Wir waren in London, München, Köln und sogar in Innsbruck. Es ist Luxus für mich, dass ich an Let’s Dance teilnehmen darf. Ich trage Verantwortung für die Startup-Unternehmen aus der Sendung »Höhle der Löwen«, die in den vergangenen Wochen etwas zu kurz gekommen sind. Für mich ist aber mit der Teilnahme ein Traum in Erfüllung gegangen. Ich bin ein sehr großer Fan der Show – und das von der allerersten Stunde an. Mit war es sehr wichtig, mir hierfür die Zeit freizuschaufeln. Zwischen Sendung und Training gab es immer wieder Meetings.

Und wie war es für Sie, in die Geschäftswelt von Judith Williams einzutauchen?

Erich Klann: Sehr spannend. Ich habe viel von ihrem Leben mitbekommen.

Judith Williams: Ich bin unter anderem Partnerin der Drogeriemarkt-Kette DM und habe Erich zu einem Termin dorthin mitgenommen. Alle waren in totaler Aufruhr, weil Erich Klann mit dabei war.

Es gab Höhen und Tiefen für Sie im Verlauf der Show. Wann ist der Knoten geplatzt?

Erich Klann: Das war beim Contempory Dance.

Judith Williams: Da konnte ich ganz ich selbst sein. Da sind wir uns persönlich näher gekommen.

Erich Klann: Judith ist unglaublich ehrgeizig. Wenn sie nach dem Training merkt, dass sie nicht alles kann, lässt sie den Kopf hängen. Aber am nächsten Morgen kommt sie wieder mit großer Freude zum Training.

Herr Klann, Sie haben von Juror Joachim Lambi den Beinamen »Schwerich« bekommen. Was sagen Sie dazu?

Erich Klann: Ich vergleiche eine Choreographie mit einem Uhrwerk. Man kann mit einer Quarzuhr zufrieden sein. Es gibt aber Uhrwerke, die weitaus hochwertiger sind. Eine Choreographie muss mit Leben erfüllt sein. Das ist mein Anspruch. Bei meiner Tanzpartnerin muss ich zudem bis an ihre Grenzen gehen und ihr Potential fordern.

Judith Williams (lacht): Ich bin wie ein gehorsames Pony. Ich wusste gar nicht, dass ich das kann...

Sie sind als Favoriten in den Wettbewerb gegangen. War das ein Nachteil?

Erich Klann: Wir haben uns nie so gefühlt. Wir haben nur von Show zu Show gedacht und uns weiter gesteigert.

Herr Klann, Sie sind nicht immer mit den Jurybewertungen zufrieden gewesen. Hatten Sie das Gefühl, dass Judith strenger beurteilt wird?

Erich Klann: Ja, Judith hat früher Ballett getanzt. Das war aber vor 25 Jahren. Das hat nichts damit zu tun, was sie jetzt macht. Sie muss alles lernen, jeden Schritt. Sie musste lernen, mir zu folgen und mir zu vertrauen.

Judith Williams: Ja, das war ein ganz neues Schwimmbecken für mich. Jetzt vertraue ich Erich blind.

Was war der schwerste Moment für Sie?

Judith Williams: Als wir für die Salsa von Joachim Lambi nur vier Punkte bekommen haben. Das war schwer zu verdauen. Umso mehr bin ich den Menschen dankbar, dass sie für uns angerufen haben.

Was wird das Publikum von Ihnen im Finale sehen?

Erich Klann: Das wird die Salsa als Jurytanz sein. Außerdem gibt es noch meinen Lieblingstanz, den Paso Doble. Als dritten Tanz zeigen wir noch den Freestyle – zum ersten Mal mit einer Botschaft für die Zuschauer.

Wollen Sie gewinnen?

Judith Williams: Natürlich! Ich möchte, dass der Tanzpokal bei Erich und Oana in der Tanzschule in Paderborn steht!

Erich Klann: Judith hat es einfach verdient, weil sie wirklich der größte Fan der Show ist und weil sie alles gibt.

Sind Sie durch das Tanzen zu Freunden geworden?

Judith Williams: Das kann man so sagen. Dass Erich mein Tanzlehrer geworden ist, war der beste Deal meines Lebens.

Erich Klann: Ich habe durch die gemeinsame Zeit Einblicke in Judiths Leben bekommen. Sie ist unglaublich clever. Ich habe viel von ihr gelernt.

Sie werden sich also wiedersehen?

Judith Williams: Auf jeden Fall. Wenn wir gewinnen, lade ich Erich, Oana und ihren Sohn Nici nach London ein, um da ein paar Tage zu verbringen. Und dann werden wir uns das Musical Wicked gemeinsam ansehen.

Erich Klann: Wir haben aber auch noch eine Bitte...

Judith Williams: Ja, genau. Alle Paderborner sollen heute in der Finalshow für uns anrufen. Der Pokal muss unbedingt nach Paderborn!

Public Viewing

An Freitag, 8. Juni, können alle Fans von Erich Klann und Unternehmerin Judith Williams in der Millenium-Tanzschule in Paderborn-Elsen, Wewerstraße 4, dem Paar beim Public-Viewing die Daumen drücken. Los geht es um 19.30 Uhr. In den Werbepausen wird getanzt und es gibt eine Aftershow-Party. Klann (31) und Williams (45) wollen sich heute gegen Barbara Meier (31) und Sergiu Luca (35) sowie Ingolf Lück (60) und Ekaterina Leonova durchsetzen.

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