Postenwechsel bei Generalversammlung Ziele statt Party: Stadtheide schärft Profil

Paderborn (WB). Generationswechsel vollzogen: Nach mehr als 20 Jahren im Vorstand ist bei der Generalversammlung der Stadtheide-Vereinigung der langjährige Kassierer Franz-Anton Becker auf eigenen Wunsch von seinem Amt zurückgetreten. Die Mitglieder und seine Kollegen aus dem Vorstand honorierten seinen Einsatz mit lang anhaltendem Applaus.

Der neue Vorstand der Stadtheide-Vereinigung (von links): 2. Kassierer Hubert Robrecht, Vorsitzender Carsten Heerde, Kassiererin Alexandra Gillmann, 2. Vorsitzende Anja Brink, 2. Schriftführerin Dagmar Robrecht, Schriftführer Lennart Höschen und Beisitzer Norbert Kleinschlömer.
Der neue Vorstand der Stadtheide-Vereinigung (von links): 2. Kassierer Hubert Robrecht, Vorsitzender Carsten Heerde, Kassiererin Alexandra Gillmann, 2. Vorsitzende Anja Brink, 2. Schriftführerin Dagmar Robrecht, Schriftführer Lennart Höschen und Beisitzer Norbert Kleinschlömer.

Sein Rücktritt hatte nicht nur für ihn, sondern auch für die Aufstellung des Vorstandes Konsequenzen. Zur neuen Kassiererin wurde Alexandra Gillmann gewählt. Die bisherige 2. Kassiererin Dagmar Robrecht wechselt auf den Posten der 2. Schriftführerin. Das Amt des 2. Kassierers übernimmt ab sofort Hubert Robrecht.

Nach nur einer Amtszeit stellte sich der bisherige Beisitzer Stefan Merschmann aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Wahl. Sein Amt übernimmt der bisherige 2. Schriftführer Norbert Kleinschlömer. Neben den vielen Neuwahlen wurde auch der 1. Vorsitzende Carsten Heerde in seinem Amt bestätigt.

Nicht nur der Vorstand musste einen Umbruch vollziehen. »Auch die Ausrichtung und die Ziele der Stadtheidevereinigung müssen überdacht werden und an die heutigen Lebenssituationen angepasst werden«, hieß es während der Versammlung. Hierzu hat sich der Vorstand im Januar einen Tag zu einer Klausurtagung zurückgezogen. Hintergrund: Beim Neujahrsempfang hatte Carsten Heerde in seiner Rede gefragt, was die Stadtheide-Vereinigung eigentlich ausmache? Die prompte Antwort der Mitglieder: »Feiern«. Diese Aussage sei nicht falsch, aber das ist bei weitem nicht alles. Die Ziele der Stadtheide-Vereinigung seien neben der Pflege des Brauchtums in der Stadtheide auch die Integration von Neubürgern, Netzwerkarbeit mit den einzelnen Vereinen, Gruppierungen und Einrichtungen, sowie der intensive Kontakt und Austausch mit den Vertretern der lokalen Politik und Wirtschaft. Das soll in Zukunft deutlicher werden.

Im Ausblick auf das bevorstehende Vereinsjahr wurde nicht nur auf das Heidefest vom 15. bis 17. Juni hingewiesen, das ein umfangreiches Programm für Jung und Alt bereithält, sondern auch auf den alljährlichen Schnatgang am 21. April. In diesem Jahr gibt es hierbei eine Besichtigung des Abfallentsorgungs- und Stadtreinigungsbetriebs (ASP) Paderborn. Näheres dazu soll zeitnah bekannt gegeben werden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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