Soziale Beratung wird im ehemaligen Pfarrhaus der St.-Liborius-Gemeinde in der Grube angeboten Hilfe im Herzen der Stadt

Paderborn (WB). Im Herzen der Innenstadt und in Sichtweite des Doms ist die neue Anlaufstelle »Caritas – Information und Beratung« eröffnet worden. Sie wurde am Wochenende im ehemaligen Pfarrhaus der St.-Liborius-Gemeinde in der Grube 1 gesegnet.

In Sichtweite des Doms, an der Grube 1, hat die Caritas ihre neue Anlaufstelle bezogen.
In Sichtweite des Doms, an der Grube 1, hat die Caritas ihre neue Anlaufstelle bezogen. Foto: Besim Mazhiqi

Träger des sozialen Servicezentrums sind der Caritasverband Paderborn und der Verein Caritas Wohn- und Werkstätten im Erzbistum (CWW). Sie versprechen sich von der zentralen Lage eine bessere Erreichbarkeit für Rat- und Hilfesuchende.

Während einer Feierstunde im Forum St. Liborius unterzeichneten der CWW-Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Vogt und Patrick Wilk, Vorstand des Caritasverbandes Paderborn, eine Vereinbarung über die Kooperation in dem Beratungszentrum. Ziel der Zusammenarbeit sei der »leichte und unbürokratische Zugang zu individueller Information und Beratung«, hieß es.

Caritas-Berater klären vor Ort die Zuständigkeiten und Hilfe-Möglichkeiten und stehen den Klienten unterstützend weiter zur Seite. Das Spektrum der sozialen Hilfen sei so vielschichtig geworden, dass es Rat- und Hilfesuchende oft entmutige oder sogar abschrecke. Mit der neuen Caritas-Anlaufstelle sollen Informationen zu sozialen Hilfen nun leichter, niedrigschwelliger und barrierefreier gegeben werden.

Das Anliegen, in der Innenstadt präsent zu sein, habe den Caritasverband schon seit Jahren bewegt. »Zentrale Lage, gut zu erreichen und zu viel kosten durfte es auch nicht«, beschrieb Vorstand Patrick Wilk die erfolglose Suche – bis Dechant Benedikt Fischer, Pfarrer der Gemeinde St. Liborius, in Absprache mit dem Kirchenvorstand der Caritas das ehemalige Pfarrhaus anbot. »Viel zentraler geht es nicht«, lobte Patrick Wilk. Der CWW stieg etwas später aus denselben Motiven wie der Caritasverband in das Projekt ein, berichtete CWW-Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Vogt. Große katholische Träger wie der CWW und der Caritasverband hätten die gemeinsame Botschaft an die Menschen: »Wir sind gerne für Sie da.« »Diese Einstellung passt gut zu Paderborn«, lobte auch Bürgermeister Michael Dreier.

Das Besondere an der neuen Anlaufstelle wurde deutlich, als Hausherr Dechant Fischer die Büros segnete. Kirche und Caritas sollen durch die räumliche Nähe geistig zusammenwachsen, ist der Wunsch des Pfarrers. Es sei wichtig, dass die Caritas in der Gemeinde sichtbar ist.

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