Mehr Alkoholkontrollen im Straßenverkehr und bei Umzügen im Kreis Paderborn Polizei erhöht die Präsenz

Paderborn (WB). Bis Aschermittwoch zeigt die Polizei im Kreis Paderborn deutlich mehr Präsenz. Das hat die Behörde jetzt mitgeteilt.

Die Zahl der Alkoholkontrollen im Kreis Paderborn wird an den Karnevalstagen erhöht. Die Kommissare Katharina Michalke und Björn Schäfer von der Paderborner Behörde hoffen, dass möglichst wenige aus der Reihe tanzen.
Die Zahl der Alkoholkontrollen im Kreis Paderborn wird an den Karnevalstagen erhöht. Die Kommissare Katharina Michalke und Björn Schäfer von der Paderborner Behörde hoffen, dass möglichst wenige aus der Reihe tanzen. Foto: Michael Biermann

Polizisten sorgen demnach verstärkt bei den Karnevalsumzügen für Sicherheit. Aber auch das nächtliche Treiben in Kneipen, Sälen und Festzelten wollen die Einsatzkräfte im Blick haben. »Die Polizei steht im engen Kontakt mit Kommunen und Veranstaltern im Kreis Paderborn und hat an den Aktualisierungen der Sicherheitskonzepte mitgearbeitet«, heißt es in einer Pressemitteilung.

Polizei hofft auf ungetrübten Karnevalsspaß

Im vergangenen Jahr habe es kein außergewöhnliches Kriminalitätsaufkommen gegeben. »So soll es auch in diesem Jahr bleiben«, hofft die Polizei. Die Beamten appellieren: Rücksicht im Gedränge an den Umzugswegen und das Befolgen der Absperrungen sowie der Anweisungen des Sicherheitspersonals tragen zu einem ungetrübten Karnevalsspaß bei.

Wer Verdächtiges beobachte, solle sich sofort per Notruf 110 melden, so ein Appell der Polizei. Das gelte auch, wenn Personen in Bedrängnis geraten oder Hilfe benötigen. Die Einsatzkräfte seien in der Nähe und können sofort eingreifen. Niemand sollte sich selbst in Gefahr bringen.

Die Paderborner Polizei empfiehlt dringend: »Kümmern Sie sich rechtzeitig darum, wie Sie nach dem Feiern sicher nach Hause kommen. Finger weg vom Steuer, wenn Sie Alkohol getrunken haben« Bis Aschermittwoch führt die Polizei nämlich zusätzliche Verkehrskontrollen durch, um Autofahrer, die unter Alkohol- oder Drogeneinwirkung stehen, aus dem Verkehr zu ziehen.

Alkohol am Steuer

»Was nicht jeder weiß: Schon ab 0,3 Promille kann der Führerschein entzogen werden, wenn Anzeichen von Fahruntauglichkeit vorliegen oder man an einem Verkehrsunfall beteiligt ist«, warnen die Beamten. Auch Radfahrer laufen übrigens Gefahr ihren Führerschein zu verlieren. Wer nach einer durchzechten Nacht wieder »raus« muss, sollte den Restalkohol nicht unterschätzen, so die Polizei. Für junge Fahrer unter 21 Jahren und für Führerscheinneulinge, die sich noch in der Probezeit befinden, gelte ohnehin ein absolutes Alkoholverbot.

Die Polizei nimmt über Karneval auch Jugendschutzkontrollen vor. »Schnaps ist unter 18 Jahren absolutes Tabu – das gilt auch für Mischgetränke«, heißt es weiter. Auch wer für unter 18-Jährige Schnaps besorgt, müsse mit Strafen rechnen. Bier und Wein sind ab 16 erlaubt.

Vor Karneval warnt die Polizei auch vor Taschendieben: »Manchmal tanzen sie sogar mit und greifen Feiernden dreist in die Taschen.« Deswegen rät die Polizei, Wertsachen besonders sicher in der (Ver-)Kleidung zu verstauen. Vorsicht auch in Kneipen: »Taschen und Rucksäcke sollten niemals unbeaufsichtigt gelassen werden.«

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.