Unbesetzte Stellen und Langzeiterkrankungen führen zu geringeren Personalkosten Personalkosten 2,8 Millionen Euro niedriger

Paderborn (WB). 2,8 Millionen Euro hat die Stadt Paderborn im vergangenen Jahr weniger für ihr Personal ausgegeben, als geplant. Die Gründe seien vielschichtig, erklärte Kämmerer Bernhard Hartmann im Haupt- und Finanzausschuss.

Zahlreiche Stellen blieben unbesetzt und führten zu geringeren Kosten als zunächst geplant.
Zahlreiche Stellen blieben unbesetzt und führten zu geringeren Kosten als zunächst geplant.

Insgesamt war mit 99,6 Millionen Euro Ausgaben geplant worden. Tatsächlich kommt die Stadt aber auf 96,8 Millionen Euro. Grund: Zahlreiche Stellen hätten nur verspätet oder gar nicht besetzt werden können, sagte Hauptamtsleiterin Monika Bürger.

230 Mitarbeiter hätten ihr Arbeitsverhältnis bei der Stadt beendet, 310 Stellen seien neu besetzt worden. Dennoch habe es viele Stellenausschreibungen gegeben, die erfolglos abgebrochen worden seien. Allein im Bereich der Kitas habe man 40 Stellen nicht besetzen können, berichtete Bürger. Auch im Bereich Feuerwehr habe es Verzögerungen bei den Neubesetzungen gegeben, so dass die Mitarbeiter erst im Oktober ihren Job hätten antreten können.

Hinzu kämen zahlreiche Langzeiterkrankungen, machte Monika Bürger deutlich. Die Verwaltung habe allein 6500 Krankentage gezählt, bei denen die Lohnfortzahlung bereits ausgesetzt habe. Hartmut Hüttemann (FBI) kritisierte den Personaletat. Er forderte den Kämmerer auf, für 2018 genauer zu kalkulieren.

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