Paderborner Experten sind mit Präsentationsverlauf zufrieden Digitale Stadt: Jetzt gilt’s

Paderborn/Berlin (WB). »Die Präsentation ist sehr gut gelaufen! Genauso haben wir uns das vorgestellt.« Dieses Resümee hat Bürgermeister Michael Dreier gezogen.

Präsentieren in Berlin das Paderborner Wettbewerbskonzept: Bürgermeister Michael Dreier (links) und Christoph Plass (Gründer der Unity AG).
Präsentieren in Berlin das Paderborner Wettbewerbskonzept: Bürgermeister Michael Dreier (links) und Christoph Plass (Gründer der Unity AG). Foto: Katharina Multhaupt

Er hatte das Paderborner Konzept für den Wettbewerb »Digitale Stadt« auf der Bühne des Berliner Humboldt Carrés präsentiert. Paderborn steht bekanntlich im Finale des vom Digitalverband »Bitkom« und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund ausgelobten Wettbewerbs.

Breitband-Netz für den Sieger

Dem Sieger winkt ein flächendeckendes Gigabyte-Breitband-Netz. Erst am 12. Juni wird beim Digital-Gipfel in Ludwigshafen die Gewinnerstadt verkündet, die von 2018 an die schnellen Datenleitungen erhält. »Wir sind so weit gekommen. Jetzt möchten wir natürlich mehr denn je digitale Modellstadt Europas werden«, hofft Michael Dreier.

In der ersten von zwei siebenminütigen Präsentationen stellten der Bürgermeister und Experte Professor Roman Dumitrescu, Direktor des Fraunhofer IEM, das Basiskonzept für die digitale Stadt vor. Zuvor hatten bereits die Verantwortlichen der übrigen vier Finalstädte Darmstadt, Kaiserslautern, Heidelberg und Wolfsburg den ersten Teil ihrer Konzepte präsentiert. »Wir können und wollen die Top-Adresse für urbane Digitalisierung werden, aber gleichzeitig auch ein liebenswürdiger und sicherer Erlebnisraum für die Menschen bleiben«, machte Dreier deutlich.

Vision von der digitalen Stadt Paderborn

»Wir haben ein starkes inhaltliches Konzept, wir haben eine klare Vision, aber noch viel wichtiger: Wir haben die gesamte Stadt und Region hinter uns«, lobte der Bürgermeister.

Für den zweiten Teil des Pitches stand Christoph Plass, Vorstand und Gründer der Unity AG, dem Bürgermeister als Experte zur Seite. Beide zeigen der Jury und den mehr als 130 Gästen, wie die Vision einer digitalen Stadt Paderborn Wirklichkeit werden kann. Die anschließenden Nachfragen der Juroren zielen auf die Infrastruktur Paderborns und die Finanzierung der Projekte. Kein Problem für den Bürgermeister, der deutlich macht, dass die Stadt bereit ist, Leuchtturm der Digitalisierung zu werden.

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