Sehbehinderte Jugendliche aus Paderborn erhalten Mobilitätstraining Krankenkasse zahlt Blindenstöcke nun doch

Paderborn (WB/mai). Zwei sehbehinderte Jugendliche aus Paderborn erhalten nun doch Blindenstöcke und das dafür erforderliche Mobilitätstraining.

Ein Blindenstock ist für die Brüder wichtig, um den Alltag selbstständig zu gestalten.
Ein Blindenstock ist für die Brüder wichtig, um den Alltag selbstständig zu gestalten. Foto: Besim Mazhiqi

Das teilte die Krankenkasse IKK classic, über die die Brüder versichert sind, mit. Zuvor hatte die Krankenkasse die Kostenübernahme zunächst abgelehnt. Selbst zwei Urteile des Detmolder Sozialgerichts zugunsten der 14 und 16 Jahre alten Jungen, die an einem Gendefekt leiden, bewirkten nichts, so dass die Fälle beim Landessozialgericht landeten.

Am Mittwoch sagte IKK-Sprecherin Susanne Weier: »Die IKK classic versorgt die Brüder mit Blindenstöcken und übernimmt die Kosten für die Mobilitätstrainings, wie beantragt. Wir hoffen, dass sie davon profitieren werden.«

Davon ist die Mutter der beiden überzeugt. »Wir sind total erleichtert und hoffen, dass es jetzt schnell los gehen kann. Die Trainer haben wir schon.« Sie hofft, dass die Brüder, die bei Dämmerlicht und im Dunkeln so gut wie nichts sehen, nun selbstständiger werden können. »Einfach mal alleine zum Supermarkt gehen – darauf freuen sie sich schon.«

Einen ausführlichen Bericht lesen am Donnerstag, 2. Februar, im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Paderborn.

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