Paderborner SPD-Fraktion beantragt Befestigung des Weges am Kaukenberg Trampelpfad verkommt zusehends

Paderborn (WB) Ein Geschirrspüler, ein Wäscheständer, Teppiche, Holzbretter, Kleinkram in Tüten. Was klingt wie das Sortiment eines gut sortierten Einzelhandelsgeschäfts, ist alles andere als das. Diese Gegenstände liegen auf dem Trampelpfad aus dem Kaukenberg. Das will die SPD ändern.

Wollen den Weg befestigen: Ratsfrau Christina Vetter und Ratsherr Parviz Nasiry.
Wollen den Weg befestigen: Ratsfrau Christina Vetter und Ratsherr Parviz Nasiry.

Der Trampelpfad verläuft zwischen den Wohnhäusern 137 und 139 am Arnikaweg. Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Paderborn hatte zu diesem Problem bereits in den Haushaltsberatungen einen Antrag gestellt, mit dem das Müllproblem beseitigt werden soll.

»Die Stelle hat sich zu einem inoffiziellen Müllplatz entwickelt«, beschreibt SPD-Ratsfrau Christina Vetter. Teilweise würden die Gegenstände einfach achtlos entsorgt, teilweise »werden alte Teppiche und Holzbretter aber auch genutzt, um den Trampelpfad noch sicheren Fußes überqueren zu können.

Besonders bei Regen oder jetzt bei Wegschmelzen des Schnees ist das auf dem matschigen Boden ansonsten nicht möglich. Der Müll bleibt dann natürlich liegen«, führt Vetter weiter aus.

Anwohner räumen Müll immer wieder weg

Ein Problem, dass auch Parviz Nasiry bereits Ende Oktober während einer Stadtteilbesichtigung am Kaukenberg thematisiert hatte. Das SPD-Ratsmitglied wohnt am Arnikaweg und stellte im Anschluss an die Besichtigung im Bauausschuss den Antrag, dass der Weg zeitnah bedarfsgerecht ausgebaut werden solle.

»Einige Anwohner räumen den Müll alle paar Wochen weg. Aber ein paar Tage später sieht es wieder genauso verdreckt aus«, meint Nasiry. Der Fußweg werde schon seit Jahren als Schleichweg genutzt, weil er eben die kürzeste Verbindung zwischen dem Arnikaweg und einem Parkweg sei. Das Amt für Grünflächen hat bereits zugesagt, den Trampelpfad durch den Einsatz von Eigenmitteln in eine Wegeverbindung auszubauen.

Nasiry hofft nun auf eine baldige Umsetzung: »Damit sollte die Befestigung des Weges durch abgeladenen Müll nicht mehr nötig sein. Das wäre für alle Anwohner eine gute Sache«.

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