Nach Brand im Schlachthof: Landwirte warten auf Antwort von Westfleisch Wohin mit den Schlachttieren?

Paderborn (WB). Die Landwirte im Kreis Paderborn erwarten eine Antwort von Westfleisch: Wie und vor allem wann geht es nach dem Brand im Februar 2016 mit dem Paderborner Schlachthof weiter? Die Antwort sei längst überfällig, betont Kreislandwirt Johannes Giesguth.

Von Ingo Schmitz
Für die Mastbetriebe und die Erzeuger von Ferkeln wird die Luft immer dünner. Unter anderem sollen Ferkel demnächst nur noch unter Narkose von einem Tierarzt kastriert werden dürfen. »Und wer trägt die Mehrkosten?«, fragen sich die Landwirte.
Für die Mastbetriebe und die Erzeuger von Ferkeln wird die Luft immer dünner. Unter anderem sollen Ferkel demnächst nur noch unter Narkose von einem Tierarzt kastriert werden dürfen. »Und wer trägt die Mehrkosten?«, fragen sich die Landwirte. Foto: Ingo Schmitz

»Das Feuer bei Westfleisch hat im Jahr 2016 viel für uns Landwirte verändert. Es war ein Traditionsschlachthof, zu dem die Landwirte und Viehhändler aus der Region hingefahren sind. Die Tiere hatten kurze Wege. Wir haben Westfleisch all die Jahre unser Vertrauen geschenkt. Momentan weiß aber keiner, wo die Reise hingeht«, bedauert der Kreislandwirt. Westfleisch müsse sich endlich äußern, betont Giesguth, der selbst Mastschweine hält und Ferkel erzeugt. Anfang des neuen Jahres müsse sich das Unternehmen nun erklären, meint Giesguth, dessen Hof in Bad Wünnenberg-Haaren liegt.

1500 landwirtschaftliche Betriebe gibt es insgesamt im Kreis Paderborn, davon halten 1200 Tiere – von der Milchkuh, über das Mastschwein bis hin zum Geflügel. Doch gerade die Betriebe mit Tierhaltung stünden unter einem enormen Druck. Neben den Milchpreisen befänden sich auch die Preise für Ferkel im freien Fall. »Wir befinden uns in einer richtigen Preismisere. Die Gewinneinbußen liegen bei 41 Prozent«, bilanziert Giesguth das Jahr.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Mittwoch, 28. Dezember, im WESTFALEN-BLATT im Kreis Paderborn.

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