Geläut wird zum Jubiläum der Bischofskirche 2018 erweitert Weitere Glocken für den Dom

Paderborn (WB). Die acht Glocken im Hohen Dom zu Paderborn sollen zum 950-jährigen Weihejubiläum der Domkirche im Jahr 2018 um zwei Glocken erweitert werden. Eine 13 Tonnen schwere Glocke wird dann den »Klangteppich« des Geläuts bilden und eine 1000 Kilogramm schwere Glocke die neue »Klangkrone«.

Von Bernhard Liedmann
Domkapitular Dr. Gerhard Best im Glockenstuhl des Domturms. Bereits beim Wiederaufbau im Jahr 1951 war das Balkengerüst für das Gewicht von zehn Glocken ausgelegt. Die Liborius-Glocke ist derzeit die größte. Bereits jetzt haben die acht Glocken ein Gesamtgewicht von etwa 27 Tonnen. Die Namen der neuen Glocken stehen noch nicht fest.
Domkapitular Dr. Gerhard Best im Glockenstuhl des Domturms. Bereits beim Wiederaufbau im Jahr 1951 war das Balkengerüst für das Gewicht von zehn Glocken ausgelegt. Die Liborius-Glocke ist derzeit die größte. Bereits jetzt haben die acht Glocken ein Gesamtgewicht von etwa 27 Tonnen. Die Namen der neuen Glocken stehen noch nicht fest. Foto: Jörn Hannemann

Finanziert werden die neuen Anfertigungen ausschließlich durch Spenden. Für die kleine Glocke im Wert von etwa 22.000 Euro gibt es bereits eine Spendenzusage durch eine Privatperson, die große mit einem Kostenaufwand von etwa 200.000 Euro wird voraussichtlich durch Sammelspenden finanziert, so Dompropst Monsignore Joachim Göbel und der Beauftragte für das Glockenwesen im Erzbistum Paderborn, Domkapitular Dr. Gerhard Best, bei der Vorstellung des Projektes am Montag.

Die Sanierung des Doms und des Domturms sind der Hauptanlass für die Erweiterung des Geläuts aus dem Jahr 1951. Die derzeitig sechs Gussstahlglocken, von denen die Liborius-Glocke mit einem Gesicht von 4835 Kilogramm und einem Durchmesser von mehr als zwei Metern die größte ist, sind ein »musikalisches Denkmal«, so Best.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie im WESTFALEN-BLATT (20. Mai), Ausgabe Paderborn.

Kommentare

Es ist doch ein Witz, dass die Glocke durch Spenden finanziert werden soll. Das Bistum Paderborn sitzt auf 4 Milliarden Euro:
http://www.westfalen-blatt.de/OWL/Lokales/Kreis-Paderborn/Paderborn/2130611-Erzbistum-legt-erstmals-Finanzen-offen-700-Millionen-Euro-hoehere-Bilanzsumme-als-Koeln-Vier-Milliarden-Euro-Vermoegen

Mit dem gesparten Geld können die wunderbar Pläne schmieden, wie mehr Geld aus sozialen Einrichtungen wie Altenheimen gepresst werden kann.

1 Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.