Jugendliche testen selbst gebaute Papierboote auf Seetüchtigkeit »Schiff ahoi!« auf dem Lippesee

Paderborn (WB/jhan). Vom Design her konnten die bunten Papierboote alle überzeugen, doch die große Frage am Montagmorgen am Lippesee ist: Bestehen sie auch den Härtetest im Wasser?

Die Schüler der Salvator Kolleg Schule in Hövelhof bauten acht Boote, darunter auch originelle Konstruktionen wie die Gorch Fock und eine venezianische Gondel.
Die Schüler der Salvator Kolleg Schule in Hövelhof bauten acht Boote, darunter auch originelle Konstruktionen wie die Gorch Fock und eine venezianische Gondel. Foto: Jörn Hannemann

Auch wenn manchmal einige Zweifel berechtigt waren und die jeweilige Besatzung ein unfreiwilliges Bad nehmen musste, wurde das Kentern mit Spaß aufgenommen. Denn das Spaß-Element gehört zur Papierbootregatta der Salvator Kolleg Schule Hövelhof immer dazu. Insgesamt acht Teams wagten sich bei der fünften Auflage des unterhaltsamen Wettbewerbs mit ihren Papierbooten am Sandstrand bei Paderborn-Sande ins Wasser.

Viele Zuschauer verfolgten das Duell der Hobbykapitäne und ihren kuriosen Konstruktionen. Seit Wochen haben die 20 beteiligten Schüler unter der Leitung von Klassenlehrerin Sabrina Schang möglichst wasserfeste Boote gebaut, die nur aus Zeitungspapier, Pappe und Tapetenkleister bestehen durften. »Die Klassenräume ähnelten zeitweise echten Werften«, erläutert Schulleiter Reinhard Westermilies.

Mit am Start war in diesem Jahr auch der 15-jährige Jason. Er baute eine venezianische Gondel – stilecht mit offiziellem Stadtwappen. »Das habe ich mit einem Beamer auf den Bug projiziert und dann bemalt«, erzählt der Schüler stolz. Die Liebe zum Detail hat sich am Ende ausgezahlt. Sein Team gehörte wie auch ein Nachbau des großen Segelschiffes »Gorch Fock« mit zu den erfolgreichsten und schnellsten Booten.

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