59-jährige Frau gesteht Telefonanruf in einem Sportstudio Polizei klärt erneut Bombendrohung auf

Paderborn (WB/pic). Wer im Kreis Paderborn mit einer Bombendrohung für Angst und Schrecken sorgt, muss damit rechnen, von der Polizei erwischt zu werden. Binnen vier Monaten hat die Polizei die dritte Bombendrohung im Paderborner Land aufgeklärt.

Binnen weniger Monate hat die Polizei in Paderborn drei Bombendrohungen aufgeklärt.
Binnen weniger Monate hat die Polizei in Paderborn drei Bombendrohungen aufgeklärt. Foto: Jörn Hannemann

Bei einer Hausdurchsuchung in Paderborn fand die Polizei bei einer 59 Jahre alten Frau Hinweise darauf, dass sie am Sonntag des 6. März gegen ein Sportstudio in der Friedrich-Ebert-Straße eine telefonische Bombendrohung ausgesprochen habe. Die Frau räumte eine Tatbeteiligung ein, berichtet Polizeisprecher Michael Biermann. Weitere Angaben machte sie nicht.

Das Sportstudio war von der Polizei geräumt und mit Spürhunden durchsucht worden.

Zuvor hatte die Polizei bereits einen elfjährigen Jungen erwischt, der am 4. März mit einer ebenfalls telefonischen Bombendrohung den Paderborner Flughafen für drei Stunden lahmgelegt hatte. Der Airport wurde evakuiert, der Flugbetrieb einige Stunden eingestellt. Es sei nur ein Spiel gewesen, sagte der Junge der Polizei.

Am 19. Dezember hatte eine Bombendrohung das Ende einer Party in der Paderborner Paderhalle besiegelt. 1500 Gäste mussten die Halle verlassen. In diesem Fall ermittelte die Paderborner Polizei einen britischen Soldaten, der aus L:iebeskummer die Drohung ausgesprochen haben soll.

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