Dörenhagener Vereine empfinden Rückzug als »Schlag ins Gesicht« Dorfrat stemmt sich gegen Volksbank-Aus

Dörenhagen (WB). Die geplante Schließung mehrerer Volksbank-Filialen im Paderborner Land   stößt auf Widerstand.  In Dörenhagen stemmt sich die gesamte Vereinswelt über den Dorfrat gegen das Aus der örtlichen Bank. Ortsvorsteher Heinrich Rebbe (62) sucht Bündnispartner in Orten, die auch ihre Genossenschaftsbank verlieren sollen.

Von Karl Pickhardt
Orstvorsteher Heinrich Rebbe (vorne  rechts) zieht mit Dörenhagener Vereinsvertetern auf die Straße, um gegen die geplante Volksbank-Schließung zu protestieren.
Orstvorsteher Heinrich Rebbe (vorne rechts) zieht mit Dörenhagener Vereinsvertetern auf die Straße, um gegen die geplante Volksbank-Schließung zu protestieren. Foto: Karl Pickhardt

Die Ankündigung der Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold, schon Mitte  November die Filiale in der Ortsdurchfahrt – wie auch andere Standorte   – aus wirtschaftlichen Gründen aufzugeben und die beiden Mitarbeiter nach Dahl abzuziehen, trifft den Dorfrat um Vorsitzenden Ortsvorsteher Heinrich Rebbe als Vertretung aller Dörenhagener Vereine ins Mark. Der Ortsvorsteher stemmt sich mit seinem Dorfrat gegen Schließungspläne: Ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, zu  dem Dörenhagen eben erst einen Dorfladen nach genossenschaftlichen Prinzipien eröffnet und  der Kindergarten wegen steigender Geburten erweitert worden sei, schließe die Volksbank die Geschäftsstelle im 1500-Einwohner-Dorf. Dabei sei doch diese Filiale  vor nicht einmal einem Jahr mit dem Volksbank-Pfau als bestes Filialteam der kleinen Filialen ausgezeichnet worden. »Ausgezeichnet und direkt abgeschrieben«, ärgert sich Rebbe. Die einst selbstständige Spar- und Darlehnskasse Dörenhagen habe das bankeigene Gebäude in die Fusionsbank eingebracht: Das Haus werde jetzt wohl verkauft.

Den ganzen Artikel lesen Sie in der Freitagsausgabe des WESTFÄLISCHEN VOLKSBLATTES.

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