Paderborner Bonifatiuswerk bietet erstmals Zertifikatskurs an Ausbildung zum Nikolaus

Paderborn (WB/bex). Weißer Bart, roter Mantel, Stab und Mitra allein reichen nicht, um Kindern den Heiligen Nikolaus sinnvoll nahezubringen. Das meint das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken in Paderborn und bietet deshalb erstmals gemeinsam mit dem Institut für Religionspädagogik und Mediendidaktik (IRuM) im Erzbistum Paderborn einen »Zertifikatskurs Nikolaus« an.

Der Auftritt als Nikolaus will gelernt sein. Ein Kurs bietet Hilfe.
Der Auftritt als Nikolaus will gelernt sein. Ein Kurs bietet Hilfe.

 »Wir wollen damit die Gestalt des Nikolaus wieder in den Mittelpunkt stellen und den alten Brauch auf seinen Ursprung zurückführen«, sagt Michael Bodin, Sprecher des Erzbischöflichen Generalvikariats Paderborn. Mit der Aktion »Weihnachtsmannfreie Zone« macht das Bonifatiuswerk bereits seit Jahren auf den Ursprung des vorweihnachtlichen Nikolausbrauches aufmerksam und wendet sich gegen die weltliche, kommerzialisierte Figur des Weihnachtsmannes.
Was sollten die Spieler des heiligen Nikolaus theologisch, religions- und brauchtumsgeschichtlich über den Bischof aus Myra wissen, wenn sie bei ihren Auftritten in Kindertagesstätten, Schulen, Vereine und Nachbarschaften gehen? Um diese und weitere Fragen zum Nikolausspiel geht es in der Tagesveranstaltung. Angesprochen sind Erzieher, Lehrer sowie alle, »die im Nikolausspiel den Kindern Freude schenken wollen«.
Referenten sind Brauchtumsexperte Prof. Dr. Manfred Becker-Huberti, IRuM-Direktor Gerhard Krombusch, Tamara Schwab, Referendarin für Musik und Religion, sowie Niklas Wagner, Referent für christliches Brauchtum beim Bonifatiuswerk. Der Kursus findet am 31. Oktober in der Katholischen Akademie in Schwerte statt. Anmeldungen werden bis zum 9. Oktober entgegengenommen ( niklas.wagner@bonifatiuswerk.de ).

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