Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes bleibt teils bis Montagmittag bestehen Weiter Regen in NRW – viele Feuerwehreinsätze in Ostwestfalen

Essen/Paderborn/Stemwede (dpa). Nach dem verregneten Wochenende bleibt für Teile Westfalens noch bis zum Montagmittag eine Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes bestehen . Für den Kreis Paderborn gilt mittlerweile aber nicht mehr die höchste Warnstufe .

Der Srceenshot von dwd.de zeigt die Warnkarte für Deutschland, Stand 9.30 Uhr
Der Srceenshot von dwd.de zeigt die Warnkarte für Deutschland, Stand 9.30 Uhr

Besonders betroffen war am Sonntag in Ostwestfalen Stemwede (Kreis Minden-Lübbecke). Dort musste die Feuerwehr seit Sonntagnachmittag zu rund 90 Einsätzen ausrücken, wie ein Sprecher sagte . Unter anderem wurden die Einsatzkräfte zu einer Lagerhalle, gerufen. Dort war ein Dach unter den Wassermassen eingebrochen.

In Bielefeld rückte die Feuerwehr insgesamt 20 Mal aus, um überflutete Kellerräume abzupumpen. »Aufgrund der Wetterlage liegt diese Einsatzzahl im Normalbereich«, erklärte ein Sprecher der Feuerwehr.

In Teilen des Münsterlandes waren am Sonntag bis zu 60 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen. »Das ist sehr viel für diese Jahreszeit«, sagte DWD-Meteorologe Malte Witt. Auch in Ostwestfalen regnete es teils heftig. Dort fielen etwa 40 Liter pro Quadratmeter.

Im Siegerland und Sauerland müssten sich die Menschen auf teilweise starke Niederschläge einstellen, sagte ein DWD-Sprecher. Im Westen Nordrhein-Westfalens
könnte es aber zeitweise auch trocken bleiben, allerdings sei der Himmel den ganzen Tag über mit Wolken verhangen.

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