Alexander Prinz zu Schaumburg-Lippe sagt als Zeuge gegen Erpresserin aus »Die größte Lügnerin«

Paderborn (dpa). Nach einem Erpressungsversuch an Alexander Prinz zu Schaumburg-Lippe hat das Landgericht Paderborn eine 36-jährige Frau zu einer Gefängnisstrafe von einem Jahr auf Bewährung verurteilt.

Alexander Prinz zu Schaumburg-Lippe ließ sich im Landgericht Paderborn von Bodyguards abschirmen.
Alexander Prinz zu Schaumburg-Lippe ließ sich im Landgericht Paderborn von Bodyguards abschirmen. Foto: Jörn Hannemann

Die Frau aus Bad Driburg im Kreis Höxter hatte Prinz zu Schaumburg-Lippe 2013 mit der Drohung erpresst, ihr Handy mit rund 1000 brisanten SMS-Nachrichten an Medien zu verkaufen. »Ich habe mich von ihr einwickeln lassen.« In der Tat sei die Angeklagte »die größte Lügnerin, der ich je begegnet bin«, sagte der 56-Jährige aus Bückeburg.

Prinz zu Schaumburg-Lippe gestand vor Gericht als Zeuge ein, dass er 2004 etwas mit der Angeklagten hatte und bezeichnete sie als Hochstaplerin. Auf die Erpressung und die Forderung von 235.000 Euro ging er vor zwei Jahren nicht ein und meldete sich bei der Polizei.

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