Doppelte Menschenkette durch Innenstadt 3000 Menschen setzen Zeichen für religiöse Vielfalt

Paderborn (WB/pic) Mehr als 3000 Menschen haben am Montagabend in der Paderborner Innenstadt eine doppelte Menschenkette und damit ein Spalier vom Rathaus durch die Fußgängerzone gebildet.

Mehr als 3000 Menschen sind am Montagabend zur Demo für Toleranz und religiöse Vielfalt in die Paderborner Innenstadt gekommen.
Mehr als 3000 Menschen sind am Montagabend zur Demo für Toleranz und religiöse Vielfalt in die Paderborner Innenstadt gekommen. Foto: Jörn Hannemann

Schulter an Schulter standen die Menschen im strömenden Regen, um für religiöse Vielfalt, Toleranz und Menschlichkeit einzutreten. Zu der Menschenkette, die der Paderborner Dechant Benedikt Fischer von der katholischen Kirche initiiert hatte, hatte das Forum der Religionen aufgerufen.

Mit Vertretern aus mehreren Religionen und Glaubensgemeinschaften bildete der Paderborner Bürgermeister Michael Dreier die Spitze der Menschenkette. »Unsere friedlichen Paderborner sind ein Vorbild für gegenseitige Achtung«, sagte der Bürgermeister. Der neue Paderborner Schura-Sprecher Veysel Öztürk verurteilte jedes Handeln, das den gesellschaftlichen Frieden zerstöre.

Das Forum der Religionen hatte nicht mit einer so großen Teilnahme gerechnet.

Vom Rathaus aus zogen die Menschen durch die Innenstadt. Foto: Jörn Hannemann

Kommentare

3000 Menschen?

Wo sind denn hier die 3000 Menschen versteckt. Die Zahl ist wohl stark übertrieben. Wenn es Vielleicht 1000 sind , ist das schon gut gezählt.

Gruppe

Ja, stimmt. Die Gruppe gibt es. In der Tat sind fuer die Mehrzahl der Terroranschlaege (und allgemein fuer die Mehrzahl von Straftaten) Maenner verantwortlich. Aber man muss sich doch trotzdem irgendwie mit denen arrangieren. Viele sind ja ganz nett...

Man stelle sich vor...

Man stelle sich vor: Eine Gruppe gibt ein Buch heraus, in dem Menschen, die nicht dieser Gruppe zugehören als Schweine bezeichnet werden. Zudem wird erwähnt, dass Frauen weniger wert sind als Männer. Unter anderem vor - was ganz wichtig ist - vor den eigenen Gerichten dieser Gruppe. Diese setzt nämlich nicht auf staatliche Urteile, sondern hat ihre eigenen Friedensrichter, die dann über Recht und Ordnung zu entscheiden haben. Folglich steht in diesem Buch auch noch, dass man die Menschen, die nicht dieser Gruppe folgen, wenn möglich, umbringen sollte.

Ein Denkfehler: Diese Gruppe gibt es ja schon und ist für die Mehrzahl der terroristischen Anschläge sowie Ehrenmorder der letzten 20 Jahre verantwortlich. Wir tolerieren uns zu Tode!

3 Kommentare

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