Vier Könige aus Elsen unterwegs nach Berlin: Empfang im Kanzleramt Sternsinger aus Paderborn singen für Merkel

Paderborn (WV). Ein bisschen Herzklopfen, vielleicht. Aber vor allem große Vorfreude herrscht bei vier Elsener Sternsingern, die Kanzlerin Angela Merkel am Mittwoch ganz nah kommen. Traditionell lädt sie eine Gruppe aus jeder der 27 deutschen Diözesen ins Kanzleramt ein.

Die Paderborner Sternsinger Merle Gnida (11), Leonhard Kühle (11), Alexander Lindner (14) und Samuel Arenhövel (10, von links) und ihr Betreuer Thomas Fricke freuen sich schon auf das Treffen mit der Bundeskanzlerin.
Die Paderborner Sternsinger Merle Gnida (11), Leonhard Kühle (11), Alexander Lindner (14) und Samuel Arenhövel (10, von links) und ihr Betreuer Thomas Fricke freuen sich schon auf das Treffen mit der Bundeskanzlerin. Foto: Jörn Hannemann

Für Leonhard Kühne (11), Alexander Lindner (14), Merle Gnida (11) und Samuel Arenhövel (10) von der Kirchengemeinde St. Dionysius im Pastoralverbund Elsen-Wewer ist schon die Zugreise an diesem Dienstag nach Berlin ein Erlebnis. Und dann erst der Empfang im Kanzleramt. Die vier werden begleitet von Thomas Fricke, der sich das Treffen zum Gruppenfoto aus dem Hintergrund ansehen wird. Aus einer Vielzahl von Bewerbern wurden sie ausgelost und mit im Schnitt sieben Einsätzen als Sternsinger in ihrer Gemeinde ist das auch eine Belohnung für ihr jahreslanges Engagement. Und natürlich waren sie auch am vergangenen Wochenende in Elsen unterwegs, wo sie schon von vielen Menschen erwartet wurden, um ihren Spruch »Christus Mansionem Benedicat – Christus segne dieses Haus« aufzusagen und über den Türen ihr Zeichen zu setzen: 20+C+M+B+15.

Die Elsener Sternsinger sind natürlich schon gespannt, ob sie ganz nahe stehen werden bei Angela Merkel und ob sie vielleicht sogar mit ihr sprechen können und am Abend dann sogar in der Tagesschau zu sehen sein werden. Gut eine Stunde lang wird das Treffen mit der Kanzlerin dauern, dann geht es für die Gäste in die Kantine des Kanzleramtes, wo ihnen Spaghetti serviert werden.

Die Idee, sich zu bewerben, war Vikar Andreas Mockenhaupt bei der Lektüre der Ausschreibungsunterlagen gekommen. Thomas Fricke reichte sie in Aachen ein – und dann hörte man bis Anfang Dezember nichts mehr. Als schließlich klar war, dass sie die Fahrkarten für vier Sternsinger und eine Begleitperson gewonnen hatten, war die Freude groß. »In einer Laptoptasche«, erinnert sich Vikar Mockenhaupt, »haben wir die Namen gesammelt und eben diese jungen Sternsinger stellvertretend für alle gezogen.« Klar, dass man für die Repräsentanten des Erzbistums die schönsten Gewänder herausgesucht hat. Ursprünglich sollte der 16-jährige Johannes Kühle mitfahren. Er muss wegen einer Erkrankung jedoch daheim bleiben und stattdessen darf sein Bruder Leonhard die große Reise antreten. Zu der kleinen Reisegruppe nach Berlin werden sich auch Vikar Mockenhaupt, Christine Schäfers vom Organisationsteam, Daniel Fricke und Gemeindereferentin Katrin Spehr anschließen,

Bereits heute fährt BDKJ-Diözesanseelsorger Vikar Thomas Bensmann mit acht Sternsingern aus Werl und Bielefeld in die Düsseldorfer Staatskanzlei, wo sie von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft begrüßt werden.

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