Neuer Termin 13. Januar – Rechtsmediziner präzisiert seine Aussage Scheunenmord: Urteil vertagt

Paderborn (WB). Das Landgericht Paderborn hat den Prozess gegen einen 19-Jährigen, der im Juni seinem besten Freund (17) an einer Feldscheune in Büren getötet hatte, überraschend unterbrochen.

Von Christian Althoff
Der Angeklagten Mark E. mit seinem Verteidiger Jerrit Schöll im Gerichtssaal.
Der Angeklagten Mark E. mit seinem Verteidiger Jerrit Schöll im Gerichtssaal. Foto: Besim Mazhiqi

Eigentlich sollte am Donnerstagabend am Ende des dritten Verhandlungstages das Urteil gesprochen werden. Verteidiger Jerrit Schöll hatte seinen Mandanten Mark E. bereits darauf vorbereitet, dass das Gericht ihn nach seinem »letzten Wort« fragen werde.

Doch dazu kam es nicht. »Ich habe Kopfschmerzen«, sagte der Angeklagte am Spätnachmittag. Es war das erste Mal, dass er sich überhaupt äußerte.

Weil die Kammer die Behauptung nicht überprüfen konnte und keinen Grund für eine Revision schaffen wollte, blieb ihr auf die Schnelle nichts übrig, als den Prozess zu unterbrechen.

Die Verhandlung soll nun am 13. Januar beendet werden.

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