Stroh auf Dachboden erschwert die Löscharbeiten in Kleinenberg Bauernhaus abgebrannt

Lichtenau (WB/vah). In der Nacht zu Samstag ist im Lichtenauer Ortsteil Kleinenberg ein Bauernhaus abgebrannt. Verletzt wurde niemand. Der Schaden ist jedoch erheblich. Die Bundesstraße 68 musste bis 13 Uhr gesperrt werden. Der Verkehr wurde über Willebadessen umgeleitet.

Das Bauernhaus ist durch das Feuer schwer beschädigt worden.
Das Bauernhaus ist durch das Feuer schwer beschädigt worden. Foto: Jürgen Vahle

Gegen 1.30 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert, die mit zahlreichen Einheiten zu dem Brandort direkt an der Bundesstraße 68 eilte. In dem derzeit leer stehenden Gebäude hatte der Dachstuhl Feuer gefangen. Die Ursache ist bislang unklar.

Da auf dem Dachboden altes Stroh gelagert war, brannte binnen kürzester Zeit das gesamte Dach in voller Ausdehnung. Zwischenzeitlich waren Einsatzkräfte aus Kleinenberg, Lichtenau, Atteln, Henglarn, Herbram, Holtheim und Ebbinghausen nach Kleinenberg geeilt.

Einsatzleiter, Lichtenaus Feuerwehrchef Heinz-Jürgen Eikmeier, schätzt, dass mehr als 80 Leute an den Löscharbeiten beteiligt waren. Er ordnete an, dass zunächst die Nachbargebäude geschützt werden sollen. Das gelang. Weitere Einheiten kümmerten sich dann um das alte Bauernhaus.

Da das mittlerweile durch Löschwasser und Regen feucht gewordenen Stroh auf dem brennenden Dachboden beißenden Rauch entwickelt hatte, wurden die Bewohner Kleinenbergs gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Auch diese Warnung konnte in den Morgenstunden wieder aufgehoben werden.

Mit einem Bagger wurde schließlich das Stroh aus dem Gebäude geschafft, Feuerwehrleute sägten von der Drehleiter aus die völlig verkohlten Balken des Daches ab. Eine Brandwache soll noch bis Sonntag vor Ort bleiben.

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