Mehr als 100 Akteure auf der Bühne der 33. Blau-Weißen Nacht in Atteln Tierisches Vergnügen im Altenautal

Lichtenau (WB/eB). Ganze 22 Minuten hat es gedauert, da startete in der Altenau-Karnevalshochburg Atteln die erste Stimmungsrakete. Dieser Raketenstart war gleichzeitig der Startschuss für eine Blau-Weiße-Nacht, wie sie das Attelner Narrenvolk besonders gern hat. Stimmungsvoll, mit ganz viel Humor, Tanz, Sketchen, Gesang und einem begeisterten Publikum.

Hermann, der König aus dem Sauertal, ist der amtierende Schützenkönig Hemann Wiemers. Auf der Bühne bei der Blau-Weißen Nacht war er als Pinguin unterwegs
Hermann, der König aus dem Sauertal, ist der amtierende Schützenkönig Hemann Wiemers. Auf der Bühne bei der Blau-Weißen Nacht war er als Pinguin unterwegs Foto: Hans Büttner

Mehr als 100 Bühnenakteure waren an dem Spektakel in der Altenauhalle beteiligt – als Zootiere, als Tanzgarde, als Schlagerstars, Politclowns und manche sogar als wilde Hühner. Damit alles in geordneten Bahnen verlief, hatte der Veranstalter SV Atteln 21 mit Rüdiger Düchting und Konstantin Hohmann zwei Moderatoren in die Manege geschickt. Passend zum Motto »Vorhang auf - Manege frei« hatten sie sich als Zirkusdirektoren fein gemacht und führten gekonnt durch das Geschehen der 33. Blau-Weißen Nacht auf der im neuen Glanz erstrahlenden Bühnenmanege.

Kein Problem hatten die Dompteure mit den Blau-Weißen Funken, die den Auftakt machten. Bravourös, was die jungen Tänzerinnen zeigten. Es folgte ein bunter Mix an bester Unterhaltung und jeder Menge Spaß. Da suchten etwa originelle Lebewesen wie der Löwe Hermann, immerhin der »König des Sauertals«, ebenso ein neues Zuhause wie die Altenaustute Kerstin und anderes Getier aus dem königlichen Hofstaat.

In Anlehnung an die Fernsehsendung »Dingsda«, gaben per Video-Aufzeichnungen Attelner und Henglarner Kinder den Hallenbesuchern Rätsel auf, die »Hot Breeze« ließen die 50er Jahre wieder aufleben, und mit dem Sketch der Theater-AG »Koalitionstheater« hielt der Politzirkus Einzug in die rappelvolle Altenauhalle. Dass Musik auch ohne Instrumente gemacht werden kann, zeigten die Gruppe »Muttis« in akrobatischen Variationen ebenso wie die Temptations in ihrem Showtanz.

Klasse auch, wie sich Susanne Pitsch und Anke Keuter als Mikki Krause und Jürgen Drews präsentierten, Robert Alteköster mit seiner Band Andreas Gabalier parodierte und Frederik Voss und Monika Kahmen als Roland Kaiser das Narrenvolk mit ihren Darbietungen mitriss. Die Stoppelhoppser, Attelns legendäres Männerballett, hatte das Autotuning zum Thema gemacht. Bevor es dann in den Feier-Abend ging, wurde nochmal gemeinsam kräftig gesungen und geschunkelt.

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