Westfalenwind-Geschäftsführer Friedbert Agethen: Rotmilan-Bestände 2016 konstant »Windkraft und Artenschutz kein Widerspruch«

Lichtenau (WV/pic). Die Windkraftanlagen im Kreis Paderborn bilden nach Ansicht des Betreibers »Westfalenwind« keine Bedrohung für den Rotmilan. 

Der Rotmilan wird nach Einschätzung des Windparkbetreibers »Westfalenwind« nicht von Windkraftanlagen bedroht.
Der Rotmilan wird nach Einschätzung des Windparkbetreibers »Westfalenwind« nicht von Windkraftanlagen bedroht. Foto: Robin Jähne

Der Windkraftanlagenbetreiber stützt sich bei dieser Einschätzung auf Zählungen der Biostation Kreis Paderborn/Senne. Die Rotmilan-Bestände seien auch 2016 im Kreis Paderborn konstant geblieben, erklärte Westfalenwind-Geschäftsführer Friedbert Agethen.

Nach eigenen Angaben finanziert Westfalenwind seit sieben Jahren Rotmilan-Zählungen durch die Biostation. In diesem Jahr wolle der Kreis Paderborn die Zählungen selbst in Auftrag geben.

Westfalenwind weist in seiner Stellungnahme Vorwürfe zurück, Windkraftanlagen zerschredderten Rotmilane bei ihren Flügen zu Brutgebieten und zur Nahrungssuche. Die Biostation habe im Vorjahr im Kreis lediglich einen Rotmilan gefunden, der einer Windkraftanlage zum Opfer gefallen sei. Der Greifvogel sei bei Grundsteinheim mit einer Altanlage kollidiert, deren Rotorblätter relativ niedrig über den Boden streichen.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Freitag, 20. Januar, im WESTFALEN-BLATT/Lokalteil Kreis Paderborn.

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