Veranstaltungsraum in Hövelhof für eine Million Euro neu gestaltet Vorhang auf in der Krollbachaula!

Hövelhof (WB). Es wirkt, als sei ein neuer Raum entstanden: In Hövelhof sind die Umbauarbeiten an der Krollbachaula beendet. Mehr als eine Million Euro hat die Sennegemeinde hier investiert.

Von Meike Oblau
So sieht die renovierte Krollbachaula in Hövelhof jetzt aus: Decke und Bühne haben eine Höhe von acht Metern – vor der Umgestaltung waren es nur drei Meter.
So sieht die renovierte Krollbachaula in Hövelhof jetzt aus: Decke und Bühne haben eine Höhe von acht Metern – vor der Umgestaltung waren es nur drei Meter. Foto: Besim Mazhiqi

Vor allem durch die Dachkons­truktion und die Bühne, die ebenfalls deutlich höher und größer ist als früher, haben Besucher das Gefühl, an einem ganz neu geschaffenen Ort zu stehen. Kaum noch etwas erinnert an die eher düstere Atmosphäre, die früher hier herrschte. Nur der Fußboden ist noch der alte – nahezu alles andere wurde erneuert.

»Die Bühne ist jetzt acht Meter hoch, da wir die Geschossdecke entfernt haben. Früher war sie nur drei Meter hoch«, schildert Heike Vahle aus dem Bauamt der Gemeinde. Die Bühne ist fast 100 Quadratmeter groß und in der Höhe regulierbar. Der neue rote Vorhang ist ein echter Blickfang. Zudem können künftig bei Veranstaltungen auch Leinwand und Beamer sowie neue Licht- und Tontechnik genutzt werden. Deutlich verbessert präsentiert sich auch die Akustik.

Am 1. Juli des vergangenen Jahres hatten in der Aula der Hövelhofer Hauptschule Bauarbeiter und Architekten der Paderborner Architektur-Werk-Stadt die Regie übernommen. Erste große Baustelle war das marode Dach, das durch eine komplett neue Kons­truktion ersetzt wurde. Anschließend ging es an den Bühnenbau. Die Aula soll künftig nicht nur von der Schule, sondern auch von heimischen Orchestern, Chören und dem Verein Sennekult für Veranstaltungen und teilweise für Proben genutzt werden.

Heike Vahle (Bauamt) und Architekt Werner Karhoff in der neuen Aula. Foto: Besim Mazhiqi

Die reine Baumaßnahme hat 950.000 Euro gekostet. Im Haushalt 2018 stehen zudem 85.000 Euro für den Kauf der Bühnentechnik (Licht, Ton, Beamer, Leinwand, Vorhang) bereit. »Die Baukosten haben wir eingehalten und die für Ende Dezember geplante Fertigstellung hat sich auch nur um wenige Wochen verzögert«, sagt Heike Vahle.

Platz bietet die Krollbachaula bestuhlt künftig für bis zu 200 Besucher. Die ersten Veranstaltungen sind auch bereits terminiert, so wird die Krollbachhauptschule ihr 50-jähriges Bestehen im Juni hier feiern und auch der Sennekult hat bereits Termine geblockt. Zum Beispiel wird Krimiautor Klaus-Peter Wolf am 5. September in der Aula lesen.

Mit der neu konzipierten Aula werden sich Gemeinde und die Architektur-Werk-Stadt außerdem in diesem Jahr am Tag der Architektur beteiligen, an dem bundesweit am Wochenende 23./24. Juni besondere Projekte für interessierte Besucher ihre Türen öffnen.

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