Sachschadenssumme im sechsstelligen Bereich Brand im Möbelwerk

Hövelhof (WB). Beim Brand einer größeren Maschine in einer Produktionshalle der Geha-Möbelwerke in Hövelhof ist Mittwoch erheblicher Sachschaden entstanden.

Von Jürgen Spies
Aus dem Gerätehaus der Feuerwehr Hövelhof rückten mehrere Fahrzeuge zum Einsatz bei den Geha-Werken aus.
Aus dem Gerätehaus der Feuerwehr Hövelhof rückten mehrere Fahrzeuge zum Einsatz bei den Geha-Werken aus. Foto: Meike Oblau

Umsichtiges Handeln der Geha-Mitarbeiter und das rasche Eingreifen der Feuerwehr Hövelhof verhinderten Schlimmeres. Menschen wurden nicht verletzt.

Aus bisher unbekannter Ursache hatte sich in einer Maschine, die Teil einer ganzen Maschinenstraße zur Bearbeitung von Möbelteilen ist, ein Feuer entwickelt. Gegen 1.45 Uhr alarmierten Geha-Mitarbeiter die Feuerwehr, die mit etwa 50 Einsatzkräften anrückte. Vorsichtshalber wurden auch Kräfte des DRK alarmiert. Unter der Einsatzleitung von Max Rempe drangen mehrere Trupps in die inzwischen stark verrauchte Halle ein und löschten die brennende Maschine.

Nachlöscharbeiten, die Kontrolle möglicher Glutnester per Wärmebildkamera in der nach draußen führenden Absauganlage und die Entrauchung der völlig verqualmten Hallen nahmen viel Zeit in Anspruch, so dass der Einsatz bis gegen 4 Uhr dauerte, berichtete Gemeindebrandinspektor Michael Kesselmeier auf Anfrage dieser Zeitung.

Jörg Großestrangman, Geschäftsführer Technik/Produktion bei den Geha-Werken, sagte in einem Gespräch mit dem WV, die Maschine sei durch Brand- und Löschwasserschäden zerstört worden. Die Höhe des Sachschadens schätzt er auf einen sechsstelligen Betrag. Eine Maschinen-Ersatzbeschaffung werde voraussichtlich zwei Wochen dauern. In der Zwischenzeit werde man durch geeignete Maßnahmen und Kapazitätsanpassungen versuchen, den Ausfall zu kompensieren.

Großestrangmann ist froh, dass – so wörtlich – »unsere Mitarbeiter bei dem Brand so gut reagiert haben. Sie haben alles richtig gemacht.«

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