5. Hülsbergfestival in Delbrück – Eintritt frei bei Konzert und Public Viewing Rocken und Rudelgucken

Delbrück (WB). Der Verein »Musikfreunde Delbrück« und »Goofie’s Grunewald« veranstalten am Samstag, 23. Juni, in der unteren Lange Straße in Delbrück das 5. Hülsbergfestival (kurz: HBF). »Hier treffen diesmal am Tag des WM-Spiels zwischen Deutschland und Schweden Fußballanhänger auf Rockfans. Das Schöne ist: Niemand muss bei uns auf irgendwas verzichten«, verspricht Mitorganisator Heiner Horenkamp.

Von Jürgen Spies
Das Organisationsteam und ein Teil der Helferschar beim 5. Hülsbergfestival in Delbrück: »Wir bringen Rockmusik und Fußballfieber unter einen Hut!«, verspricht Heiner Horenkamp (rechts). Zum Team gehören (vorn von links) Dirk »Heavy« Mertens und Wigbert Jakobi, außerdem (hinten von links) Mielena Güniker, Rolf »Goofie« Güniker, Luca Davidhaimann, Karin Heinrichsrüscher, Sven Schröder vom Team Kersting, Britta Güniker und Karl-Heinz Koch sowie (nicht auf dem Foto) Brigitte Kersting, Gabi Jordan sowie das Technikteam um Thorsten Bongartz. Gerockt und Fußball geguckt wird am Samstag, 23. Juni, in der unteren Lange Straße.
Das Organisationsteam und ein Teil der Helferschar beim 5. Hülsbergfestival in Delbrück: »Wir bringen Rockmusik und Fußballfieber unter einen Hut!«, verspricht Heiner Horenkamp (rechts). Zum Team gehören (vorn von links) Dirk »Heavy« Mertens und Wigbert Jakobi, außerdem (hinten von links) Mielena Güniker, Rolf »Goofie« Güniker, Luca Davidhaimann, Karin Heinrichsrüscher, Sven Schröder vom Team Kersting, Britta Güniker und Karl-Heinz Koch sowie (nicht auf dem Foto) Brigitte Kersting, Gabi Jordan sowie das Technikteam um Thorsten Bongartz. Gerockt und Fußball geguckt wird am Samstag, 23. Juni, in der unteren Lange Straße. Foto: Jürgen Spies

Public Viewing auf der Straße vor der Kneipe, an der Bühne und auch drinnen an Bildschirmen im Grunewald macht’s möglich. Vor dem Fußballspiel (Anstoß 20 Uhr) und nach dem Abpfiff gibt’s Rockiges auf die Ohren. »Zeitlich kriegen wir diesmal nur zwei Bands am Abend unter. Es wird aber trotzdem an nichts fehlen«, sagt Heiner Horenkamp, der in Delbrück unter seinem Spitznamen »Horni II.« mindestens ebenso bekannt ist.

Eines der kleinsten Open-Air-Musikfestivals in der Region

Das HBF ist eines der kleinsten Open-Air-Musikfestivals in der Region. Beginn ist um 18.30 Uhr, Eintritt frei. An Platz mangelt es nicht, so dass die Organisatoren immer auf Besucherzahlen zwischen 300 und 700 reagieren können. Drei der bisher vier Hülsbergfestivals waren vom Wetter her nicht gerade begünstigt. Sollte es diesmal regnen, fällt dennoch nicht alles ins Wasser. Dann wird eben zusammengerückt, und die beiden Bands (Tommy & Hope, Dusk Till Dawn) bauen notfalls in Goofies Grunewald auf.

Auf dem HBF geht es immer gelassen und familiär zu. »Hier gibt’s keine umgekippten Dixi-Klos, keine Müllberge, keine aggressiven Leute. Die PA-Anlage genügt höchsten Ansprüchen. Musiker, Publikum, Orgateam und Personal sind eine Einheit. Außerdem sind die Verzehrpreise moderat«, fasst es Heiner Horenkamp zusammen. Dankbar sind die Organisatoren, dass auch diesmal Sponsoren ihre Unterstützung zugesagt haben. Zudem packen viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer mit an. Ohne dieses Engagement könnte der Verein Musikfreunde das HBF gar nicht allein stemmen, zumal das eigene finanzielle Budget keine größeren Sprünge zulässt. »Dank gilt auch der Stadt Delbrück, die wieder die Sperrung der Lange Straße genehmigt hat«, ergänzt Mitorganisatorin Karin Heinruchsrüscher.

»Tommy & Hope«

Zu Beginn des HBF werden zunächst »Tommy & Hope« auftreten, wobei Hope der Name von Tommy Goerkes Gitarre ist. Goerke spielt Coversongs aus den Bereichen Akustikrock & Blues sowie Eigenkompositionen, bei denen stets die Begeisterung an ehrlicher und handgemachter Musik im Vordergrund steht. »Tommy & Hope« treten in Kneipen und auf Stadtfesten in der Region auf; beim HBF sind sie erstmalig dabei.

Bereits mehrfach schon hat die zweite Band des Abends, »Dusk Till Dawn«, in Delbrück ihre musikalische Visitenkarte abgegeben und kam dabei jedes Mal hervorragend beim Publikum an. Wer die Truppe aus dem Kreis Höxter schon einmal gehört hat, weiß, dass sie richtig Druck machen kann. Das Quartett hat sich darauf spezialisiert, vornehmlich Rock- und Metalklassiker in einem ganz eigenen Coverstil zu interpretieren. Das Publikum in Delbrück darf sich auf eine Mischung aus Classic-Rock, Heavy Metal und Punk freuen, auf Welterfolge von AC/DC, Iron Maiden, Rolling Stones, Neil Young, Golden Earing, um nur einige Beispiele zu nennen, aber auch auf höchst kreative Bearbeitungen von Nummern, die im Prinzip gar keine Rocksongs sind, wie etwa »Goldener Reiter« aus den 80ern von Joachim Witt, im »Dusk Till Dawn«-Arrangement aber so erfrischend anders und neu klingen.

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