Neue Jungschützenmajestäten des Bezirks Paderborn-Land gekürt Jubel in Schwaney und Sudhagen

Delbrück (WB/al). Mit großer Spannung wurde die Bekanntgabe der neuen Jungschützenmajestäten im Bezirk Paderborn-Land erwartet. Etwa 600 Mitglieder waren zum Bezirksjungschützentag nach Ostenland gekommen. Am Ende jubelten die Schützen aus Schwaney und Sudhagen: Louis Stangier aus Schwaney ist neuer Bezirksprinz und Sophia Sandheinrich aus Sudhagen neue Bezirksschülerprinzessin.

Bei den Schießwettbewerben qualifizierten sich Andrey Funk aus Westenholz und Sophia Sandheinrich aus Sudhagen bei den Schülern sowie Louis Stangier aus Schwaney für den Diözesanjungschützentag. Martin Middleton (Mitte von links), Christian Elbracht und Ralf Niggemeier sowie Leon Fieseler, Jonas Leineweber und Steffen Koch (hinten von links) gratulieren.
Bei den Schießwettbewerben qualifizierten sich Andrey Funk aus Westenholz und Sophia Sandheinrich aus Sudhagen bei den Schülern sowie Louis Stangier aus Schwaney für den Diözesanjungschützentag. Martin Middleton (Mitte von links), Christian Elbracht und Ralf Niggemeier sowie Leon Fieseler, Jonas Leineweber und Steffen Koch (hinten von links) gratulieren. Foto: Axel Langer

»Besonders das Schießen bei den Schülern war richtig spannend und spiegelt das hohe sportliche Niveau der Region wieder. Gleich fünf Kandidaten schafften 29 Ringe, so dass eine sorgsame Auswertung der Teiler erfolgen musste«, bilanzierte Bezirksjungschützenmeister Ralf Niggemeier. Am Ende wies die Zielscheibe der neuen Bezirksschülerprinzessin Sophia Sandheinrich (St.-Heinrich- Schützen Sudhagen) das beste Trefferbild auf. Gemeinsam mit Andrey Funk (St.-Joseph-Schützen Westenholz) vertritt sie den Bezirk Paderborn-Land beim Diözesanjungschützentag Ende Mai in Schöning. Ebenfalls in Schöning dabei ist der neue Bezirksprinz Louis Stangier von den St.-Sebastian-Schützen aus Schwaney. Er konnte mit 28 Ringen den Sieg erringen. Mit 27 Ringen kam Alexander Schachten von den St.-Johannes-Schützen aus Delbrück auf den zweiten Platz und sicherte sich damit ebenfalls das Startrecht beim Diözesanjungschützentag. Die Mannschaftswertung um den Bezirkspokal sicherte sich das Team aus Kirchborchen.

Hövelhofer Fahnenschwenker sehr erfolgreich

Jubeln konnten die Fahnenschwenker aus Hövelhof: Fünf von sechs Bezirksmeistertitel holten sich die Fahnenschwenker der St.- Hubertus-Schützen aus der Sennegemeinde. In der Besetzung Nathalie Bathe, Linda Rodehutscord und Charleen Meiwes siegten sie in der Mannschaftswertung. Im Einzel waren Brandon Meiwes (Pagen I und II), Charleen Meiwes (Pagen III / B1), Jana Nowak (B2) und Nathalie Bathe (A2) aus Hövelhof erfolgreich. In der Klasse B3 konnte Holger Gebauer von der St.-Achatius-Schützenbruderschaft aus Stukenbrock-Senne die Hövelhofer Dominanz durchbrechen.

Die Bedeutung der Schützen als Brückerbauer unterstrich Delbrücks Bürgermeister Werner Peitz in seinem Grußwort. »Die Jugend ist die Zukunft der Schützenbruderschaften«, machte Peitz deutlich. Von gelebter Heimat sprach der stellvertretende Landrat Wolfgang Weigel in seinem Grußwort. »Die Natur ist nach einem kalten Winter wieder grün geworden, hier in Ostenland ist es heute besonders grün«, machte Weigel klar, dass der Kreis stolz auf das Schützenwesen ist. Kurz und knackig unterstrich der Landtagsabgeordnete Bernhard Hoppe-Biermeyer: »Ihr seid Heimat!«

Ostenländer bekommen viel Lob für gute Organisation

Den Zusammenhalt der Jungschützen gerade bei Großveranstaltungen strich Bezirksbundesmeister David Steffens heraus und der Diözesanbundesmeister Eberhard Banneyer dankte den Ostenländer Jungschützen um Martin Middleton für die tolles Organisation. Auf eine neue Partnerschaft wies Diözesanjungschützenmeister Henrik Hillebrand hin. »Gemeinsam mit dem Bonifatiuswerk wollen wir zwangsrekrutierte Kindersoldaten in Afrika wieder in die Gesellschaft integrieren«, so Hillebrand.

Im Rahmenprogramm des Bezirksjungschützentages warten Spaßaufgaben wie Kistenstapeln, Mülltonnen-Rennen oder Bigpack-Sackhüpfen auf die Jungschützenteams. Hier setzte Schwaney vor Kirchborchen und Delbrück durch.

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