Im Kreis Paderborn kracht es seit Jahresbeginn häufig zwischen Auto und Tier Schon mehr als 100 Wildunfälle

Kreis Paderborn (WB). Derzeit kracht es im Kreis Paderborn zunehmend, weil Tiere wie Rehe oder Wildschweine die Straßen kreuzen. Seit Jahresbeginn registrierte die Polizei mehr als 100 solcher Unfälle, allein seit Montag waren es 13. Aus diesem Grund mahnt die Polizei zu erhöhter Wachsamkeit im Straßenverkehr.

Symbolfoto.
Symbolfoto. Foto: dpa

Am Montagmorgen kam es zu zwei Unfällen bei Hövelhof und Elsen. Mit Einbruch der Dunkelheit am Abend folgten Unfälle mit Tieren bei Borchen, Fürstenberg, Büren und Lichtenau. Das angefahrene Reh, ein Fuchs, ein Wildschwein sowie ein Dachs verendeten an den Unfallstellen.

Dienstagmorgen, zwischen 6 Uhr und 7.30 Uhr, kollidierten sieben Autos mit Rehen. Drei Unfälle ereigneten sich im kurzen Abstand auf der L 776 in Höhe Büren-Eickhoff. Weitere Zusammenstöße gab es bei Hövelhof, Altenbeken, Büren-Brenken und Delbrück.

Im vergangenen Jahr nahmen Wildunfälle im Kreis Paderborn um mehr als zehn Prozent zu. Diese Tendenz setzt sich fort. Seit dem 1. Januar musste die Kreispolizeibehörde bereits mehr als 100 Unfälle mit Wildbeteiligung aufnehmen.

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