Feuerwehr: Jürgen Sunder als stellvertretender Zugführer verabschiedet Lipplinger rücken zu 80 Einsätzen aus

Delbrück (WB/al). In der Jahreshauptversammlung des Löschzuges Lippling gab es einen Wechsel an der Spitze der Feuerwehr sowie einen Rückblick auf viele Einsätze im Vorjahr. Nach zwölf Jahren als stellvertretender Löschzugführer gab Jürgen Sunder das Amt ab. Mit Sebastian Rump und Christian Austenfeld wurden zwei Nachfolger ernannt.

Der stellvertretende Lipplinger Zugführer Jürgen Sunder (von links) wurde aus seinem Amt von Zugführer Klaus Ringkamp verabschiedet. Neuer Schriftführer ist Manuel Brake. Zu neuen stellvertretenden Zugführern wurden Sebastian Rump und Christian Austenfeld ernannt. Zudem wurden die Vorsitzenden des Feuerwehrmusikzuges, Martina Lahme und Michael Steils, zu Zugführern ernannt.
Der stellvertretende Lipplinger Zugführer Jürgen Sunder (von links) wurde aus seinem Amt von Zugführer Klaus Ringkamp verabschiedet. Neuer Schriftführer ist Manuel Brake. Zu neuen stellvertretenden Zugführern wurden Sebastian Rump und Christian Austenfeld ernannt. Zudem wurden die Vorsitzenden des Feuerwehrmusikzuges, Martina Lahme und Michael Steils, zu Zugführern ernannt.

Christian Austenfeld und Patrick Kemper berichteten von einem weiter gestiegenen Einsatzaufkommen. Die 54 Aktiven wickelten 80 Einsätze professionell ab. Insgesamt kamen bei den Einsätzen 1556 Stunden zusammen. Die Lipplinger rückten zu 29 Notfallhelfereinsätzen aus. Die Absicherung des Besuchs von Kanzlerin Angela Merkel gehörte zu den Höhepunkten des Jahres.

Von einem eindrucksvollen Jahresbericht und vielen schweren Einsätzen sprach der stellvertretende Wehrführer Johannes Appelbaum, der hörbar betroffen den im Sauerland und in Thüringen bei Orkaneinsätzen getöteten Feuerwehrleuten gedachte. Lobende Worte für den unermüdlichen Einsatz der Feuerwehrleute fand auch Bürgermeister Werner Peitz. Er unterstrich, mit welch großer Zuverlässigkeit und Professionalität die Feuerwehr Hilfe bringt. »Wenn andere aus einem brennenden Haus laufen, lauft Ihr hinein. Für den Schutz und die Sicherheit sind die Menschen sehr dankbar«, sagte Peitz. »Gute Ausbildung und technisches Können sind Teil einer starken Truppe«, unterstrich er, dass die Feuerwehrleute Verantwortung für andere übernehmen.

Wehrführer Ralf Fischer sagte: »Wir haben im letzten Jahr vieles auf den Weg gebracht, so können alle Notfallhelfer im Stadtgebiet auf eine identische Ausrüstung zurückgreifen. Außerdem haben alle Notfallhelfer einheitliche Einsatzbekleidung bekommen. Für die Atemschutzüberwachung wurde stadtweit ein einheitliches System angeschafft.« Er dankte dem Musikzug für die Unterstützung der Feuerwehrfestivitäten. In seine Dankesworte schloss er Jürgen Sunder ein. Sunder trat 1995 in die Feuerwehr ein und gehörte als Jugendwart 1998 zu den Gründungsmitgliedern der Jugendfeuerwehr. Seit 2005 versah er seinen Dienst als stellvertretender Löschzugführer. »Ich bin kein Freund großer Worte, aber ich möchte mich für die sehr gute und freundschaftliche Zusammenarbeit bedanken«, sagte Zugführer Klaus Ringkamp.

Es gab noch weitere personelle Änderungen: Das Amt des Schriftführers übernimmt Manuel Brake von Christian Austenfeld. Zum Atemschutzgerätewart wurde Alexander Gaus ernannt. Zudem wurden die Vorsitzenden des Feuerwehrmusikzuges, Michael Steils und seine Stellvertreterin Martina Lahme, zu Zugführern ernannt. Den neuen Festausschuss bilden Marcel Rump, Christoph Stollhans und Martin Stollhans.

Zum Brandmeister wurde Alexander Gaus befördert. Marcel Rump, Patrick Kemper und Christian Engelmeier erhielten die Schulterstücke eines Hauptfeuerwehrmannes, und Florian Kremer, Tim Hagenbrock und Henrik Knapp wurden zu Feuerwehrmännern befördert.

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