Bezirksregierung Detmold genehmigt Antrag der Stadt Gesamtschule Delbrück dauerhaft siebenzügig

Delbrück (WB/mobl). Die Bezirksregierung Detmold hat die Delbrücker Gesamtschule jetzt dauerhaft siebenzügig genehmigt. Das bedeutet, dass die Stadt Delbrück als Schulträger nicht mehr wie bisher jedes Jahr nach der Anmeldephase wegen zu hoher Schülerzahlen die Einrichtung von Zusatzklassen beantragen muss, sondern ab sofort jedes Jahr 189 neue Fünftklässler aufgenommen werden können, ohne Anträge stellen zu müssen.

Freuen sich über die Genehmigung der Bezirksregierung (von links): Bürgermeister Werner Peitz, Theresia Diekmann-Brusche (Schulleiterin Gesamtschule Delbrück) und Manuel Tegethoff (Leiter Fachbereich Bildung/Sport/Kultur der Stadt Delbrück).
Freuen sich über die Genehmigung der Bezirksregierung (von links): Bürgermeister Werner Peitz, Theresia Diekmann-Brusche (Schulleiterin Gesamtschule Delbrück) und Manuel Tegethoff (Leiter Fachbereich Bildung/Sport/Kultur der Stadt Delbrück).

Schon vor geraumer Zeit riet die Bezirksregierung der Stadt Delbrück, für die Gesamtschule eine Siebenzügigkeit zu beantragen. Ursprünglich genehmigt wurde die Schule im Jahr 2013 nur sechszügig. Der Rat der Stadt Delbrück sprach sich am 5. Oktober vergangenen Jahres für die Siebenzügigkeit aus, so dass diese Anfang November bei der Schulaufsicht der Bezirksregierung Detmold beantragt wurde. Jetzt wurde die Genehmigung erteilt.

»Ich freue mich sehr, dass wir die dauerhafte Genehmigung für eine Siebenzügigkeit erhalten haben. Wir hoffen, so allen Anmeldungen zur Gesamtschule gerecht zu werden«, zeigte sich Bürgermeister Werner Peitz sichtlich erleichtert.

2016 und 2017 jeweils eine Mehrklasse beantragt

Die Gesamtschule Delbrück wurde 2013 sechszügig genehmigt. Doch bereits im ersten Jahr mussten aufgrund der zahlreichen Anmeldungen zwei Mehrklassen beantragt werden. Dies wiederholte sich auch im Jahr 2015. 2016 und 2017 wurde jeweils eine Mehrklasse beantragt und genehmigt. Immer wieder kam es zu Unmut in der Elternschaft, da Kinder, die gerne die Gesamtschule besuchen wollten, aufgrund der bestehenden Sechszügigkeit erst eine Absage bekamen, da man noch keine Zusage über die Aufnahme machen konnte.

Hier musste zuerst das Genehmigungsverfahren nach einer Aufstockung der Klassen abgewartet werden, so dass Eltern und Kinder erst nach den Osterferien eine verbindliche Zusage erhielten. Für die Beantragung und Genehmigung der Siebenzügigkeit der Gesamtschule Delbrück waren neben dem Ratsbeschluss auch die Aufstellung eines Raumkonzeptes sowie die Fortschreibung des Schulentwicklungsplanes erforderlich.

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