Katrin Höpker braucht Konzertbesucher in Delbrück nicht lange zu bitten Singen und Schunkeln im Riesenchor

Delbrück (WB). Für viele sind die Mitsingkonzerte von »Frau Höpker« ein Geheimtipp, einige haben von dem stimmungsvollen Miteinander noch nichts gehört, viele weitere sind aber schon vom »Mitsingvirus« infiziert und besuchen Konzerte von »Frau Höpker« mit großer Vorfreude und Begeisterung.

Nicht lange bitten ließen sich mehrere hundert Besucher des Mitsingkonzertes von »Frau Höpker« in der Delbrücker Stadthalle. Stimmgewaltig entwickelte sich binnen weniger Minuten aus den Musikfans ein riesiger und stimmgewaltiger Höpker-Chor. Singen in der Gemeinschaft macht eben richtig Freude.
Nicht lange bitten ließen sich mehrere hundert Besucher des Mitsingkonzertes von »Frau Höpker« in der Delbrücker Stadthalle. Stimmgewaltig entwickelte sich binnen weniger Minuten aus den Musikfans ein riesiger und stimmgewaltiger Höpker-Chor. Singen in der Gemeinschaft macht eben richtig Freude.

Dies bewiesen jetzt erneut die Besucher in der Delbrücker Stadthalle: Hunderte wurden dabei zu Wiederholungstätern. Doch im kulturellen Wohnzimmer der Stadt Delbrück brauchte die Kölnerin Katrin Höpker gar nicht lange zu bitten. Von der ersten Konzertminute an stimmten die Delbrücker lautstark mit an. Bereits zum dritten Mal bat »Frau Höpker« in der erneut ausverkauften Halle zum Gesang.

»Ich habe 185 Titel auf meiner Winterliste. Die werden wir nicht alle schaffen. Das Programm entscheidet sich kurzfristig. Gesungen wird, was ich von Ihnen erspüre. Ich hoffe, es ist für jeden ‘was dabei und jeder sagt hinterher, ich bin satt geworden«, erklärte die Profimusikerin. So ist kein Abend wie der andere. Popsongs, Schlager, Evergreens oder Volkslieder ergeben einen immer wieder neuen Mix, der generationsübergreifend alle Konzertbesucher mitsingen lässt. Alle Songtexte werden gut sichtbar auf eine Leinwand projiziert. Damit steht einem textsicheren, stimmgewaltigen Chor nichts mehr im Wege.

»Dann lasst uns mal von der Wand absingen«, startete Katrin Höpker gleich durch. Zunächst gab es drei Sets von jeweils etwa 40 Minuten. »Danach schauen wir mal, ob wir noch ein Fass aufmachen. Ich jedenfalls habe heute nichts anderes vor«, versprühte Höpker viel gute Laune und traf gleich voll ins Schwarze: Mit »Über den Wolken« ging’s gleich los. »Da kann ich nur sagen: Der Nachmittag ist geritzt«, befand die Sängerin. Mit »I want to hold your hand« von den Beatles folgte gleich ein echter Evergreen.

»Einige von Ihnen werden nun erschüttert sein, aber ich hoffe, Delbrück tobt«, wagte Frau Höpker ein Experiment und stimmte »Moskau« an. Das gut aufgelegte Publikum sollte sie nicht enttäuschen. Zum Kultkonzert gehören eben auch Kulthits.

Und so wurde ebenso fleißig geklatscht, mitgewippt und geschunkelt, als Katrin Höpker rheinische Schunkellieder anstimmte. »Da bin ich letzte Woche draufgekommen, als sich der Rhein so breit gemacht hat«, erklärte sie und griff in die Tasten.

Auch aktuelle Hits gehören zum Repertoire von Katrin Höpker und damit auch zum stimmgewaltigen Programm des Publikums, wie beispielsweise »Chöre« von Mark Forster. Nur zu gerne ließen sich die Besucher des Mitsingkonzertes von der Musikerin und Sängerin an die Hand nehmen und sangen sich durch einen abwechslungsreichen Abend. So entdeckten auch bekennende Nichtsänger ihre Freude am Singen im Chor.

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