Hospizgruppe im Delbrücker Land sucht weitere ehrenamtliche Helfer Schwerkranke nicht alleine lassen

Delbrück (WB). Die Begleitung schwersterkrankter Menschen hat sich die Hospizgruppe Delbrück zur Aufgabe gemacht. Sie besteht jetzt seit einem Jahr und ist zu einem wichtigen Teil des Palliativ-Netzwerks, das durch den Schwester-Neria-Fonds unterstützt wird, geworden.

Engagieren sich seit einem Jahr in der Hospizgruppe Delbrück für schwer kranke Menschen (vorne von links) Ulla Ramsel, Anita Wecker, Johanna Ahlers, Kornelia Kleinehanding sowie (hinten von links) Elke Strunz-Göer, Heike Krix, Nicole Fischer, Koordinatorin Michaela Kösters-Zünkler, Lambertus Stallein, Antonius Aldejohann und Palliativ-Mediziner Dr. Johannes Meiß.
Engagieren sich seit einem Jahr in der Hospizgruppe Delbrück für schwer kranke Menschen (vorne von links) Ulla Ramsel, Anita Wecker, Johanna Ahlers, Kornelia Kleinehanding sowie (hinten von links) Elke Strunz-Göer, Heike Krix, Nicole Fischer, Koordinatorin Michaela Kösters-Zünkler, Lambertus Stallein, Antonius Aldejohann und Palliativ-Mediziner Dr. Johannes Meiß. Foto: Axel Langer

Aktuell kümmern sich in der Hospizgruppe zwölf ehrenamtliche Helfer um Menschen mit schwersten Erkrankungen und begleiten dieses wie auch die Angehörigen. »Durch die Betreuung in den eigenen vier Wänden oder den Pflegeheimen fördern wir ein familiäres Umfeld, in dem der Sterbende Abschied nehmen kann. Wir betreuen den Patienten, oftmals sind es an Krebs Erkrankte, genauso wie die Familien und bieten so Unterstützung bei der Bewältigung des Alltags«, umreißt Koordinatorin Michaela Kösters-Zünkler die Aufgaben der ehrenamtlichen Helfer.

Konkret bedeutet dies bei der Betreuung des schwerstkranken Patienten, dass viel erzählt und vorgelesen wird oder die Helfer der Hospizgruppe einfach da sind.

Die Mitglieder der Hospizgruppe haben zunächst einen Befähigungskursus für Sterbebegleitung absolviert. Seit der Gründung konnten fünf neue ehrenamtliche Helfer gewonnen werden. Die Ehrenamtlichen treffen sich regelmäßig zum Austausch. »Das Kennen und Vertrauen innerhalb der Gruppe ist wichtig«, berichtet Michaela Kösters-Zünkler. Neben dem Erfahrungsaustausch in der Betreuung von Patienten bietet die Gruppe Hilfestellung beim Umgang mit eigenen Grenzen an. Aber auch konkrete thematische Fortbildungen (beispielsweise in Gesprächsführung) werden angeboten.

Die Hospizgruppe sucht für die wichtige Betreuungsarbeit weitere Helfer. Interessierte können Michaela Kösters-Zünkler unter Tel. 0151/40131827 oder E-Mail hospiz@schwester-neria-fonds.de erreichen.

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