Boker Schlepper legen sich für guten Zweck ins Zeug 4400 Euro für »Hand an Hand«

Boke (WB/al). Im Sommer fand in Boke erstmals ein Traktor Pulling statt. Dabei mussten Traktoren, in verschiedene Leistungsklassen eingeteilt, einen Bremswagen möglichst weit ziehen.

Aus den Reihen des Landwirtschaftlichen Ortsverein Boke mit dem Vorsitzenden Felix Pahlsmeier (rechts) an der Spitze und den Boker Landfrauen setzte sich das Organisationsteam des ersten Boker Traktor-Pullings zusammen. Inzwischen wurden 4400 Euro an »Hand an Hand« übergeben.
Aus den Reihen des Landwirtschaftlichen Ortsverein Boke mit dem Vorsitzenden Felix Pahlsmeier (rechts) an der Spitze und den Boker Landfrauen setzte sich das Organisationsteam des ersten Boker Traktor-Pullings zusammen. Inzwischen wurden 4400 Euro an »Hand an Hand« übergeben. Foto: Axel Langer

Insgesamt 74 Trecker versuchten sich am »Full Pull«, wie die größtmögliche Distanz von 57 Metern mit dem Bremswagen der Schöninger Treckerfreunde genannt wird. Organisiert wurde das Spektakel vom landwirtschaftlichen Ortsverein. Mit dem Erlös und weiteren Spenden wird der Verein »Hand an Hand« in Bethel unterstützt.

Zwischen 22 und 400 PS hatten die Schlepper auf der Ackerfläche am Hölzermannweg. »Die Resonanz war toll. Alle haben bei der Gaudi mitgemacht und so ihren Teil zu der hohen Spendesumme beigetragen«, freut sich der Vorsitzende des landwirtschaftlichen Ortsvereins, Felix Pahlsmeier rückblickend. Viele Vereine und Institutionen unterstützten die Veranstaltung, so sorgten die Landfrauen für Waffeln und Kaffee. Moderator Frank Pottmeier verkündete neben den Ergebnissen des Traktor-Pullings auch immer wieder Spendeneingänge verkünden. Aus Spenden, der Kaffeetafel und den Startgeldern kamen stattliche 4400 Euro zusammen. »Die Summe haben wir zu 100 Prozent an den Verein Hand an Hand weitergereicht«, gab Felix Pahlsmeier jetzt bekannt.

Der Verein »Hand an Hand« ist auf der onkologischen Station des Kinderkrankenhauses Bethel aktiv. Von der Beratung bis hin zu unterstützenden Therapien bringt sich der ehrenamtliche Verein ein. Ins Leben gerufen wurde er von Eltern, die gegenseitig Unterstützung und Hilfe bieten, aber auch Angebote während des oftmals langen Krankenhausaufenthaltes machen.

Dazu gehören Ferien- und Freizeitangebote auf einem Bauernhof oder in einem Ferienhaus an der Nordsee. Auch Ausflüge und Veranstaltungen, die Betreuung der kranken Kinder in der onkologischen Tagesklinik oder die Unterstützung der Leukämie und Tumorforschung macht sich Hand an Hand zu eigen.

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