Kolpinghaus Westenholz sucht nach drei Monaten neue Betreiber Pächter geben wieder auf

Delbrück (WB/bb/mobl). Das Kolpinghaus in Westenholz sucht aufs Neue einen geeigneten Pächter. Gerade einmal zwei Monate nach der großen Eröffnung sind die Verträge mit den jüngsten Betreibern schon wieder aufgelöst worden.

Bis das Kolpinghaus in Westenholz einen neuen Pächter gefunden hat, ruht der normale Gaststättenbetrieb. Nach Anmeldung garantieren Uwe Erkelenz und Resi Altebäumer aber wenigstens für die Bewirtung mit Getränken.
Bis das Kolpinghaus in Westenholz einen neuen Pächter gefunden hat, ruht der normale Gaststättenbetrieb. Nach Anmeldung garantieren Uwe Erkelenz und Resi Altebäumer aber wenigstens für die Bewirtung mit Getränken. Foto: Barbara Brunnert

Der Schankbetrieb vor Ort geht derweil nach Terminabsprache weiter. Erst am 3. Oktober hatten die neuen Pächter das Kolpinghaus übernommen, das zuvor 25 Jahre von Ferdinand und Margarethe Brockmeier geführt worden war. »Es hat einfach nicht gepasst«, erklärt Uwe Erkelenz, ohne Details zu verraten. Im Dorf gebe es schon genug Gerede, dem möchte er lieber entgegenwirken, machte der Vorsitzende des Trägervereins jetzt vor den Besuchern des Kolpinggedenktages deutlich. Im persönlichen Gespräch bei konkreten Fragen stehe er aber gern Rede und Antwort.

»Die Situation ist keinesfalls aussichtslos: Wir sind bereits mit zwei Personen im Gespräch, die sich vorstellen können, das Kolpinghaus weiterzuführen, und haben noch mindestens einen weiteren Interessenten auf dem Zettel. Wir wollen die Entscheidung aber nicht überstürzen. Trotzdem bin ich zuversichtlich, dass wir spätestens im Februar oder März einen neuen Pächter präsentieren können«, führt Erkelenz weiter aus.

»Das Fass ist immer angestochen«

Bis dahin kümmert sich Resi Altebäumer vor Ort nach voriger Anmeldung um die Bewirtung von Gruppen, Vereinen oder Festgesellschaften mit Getränken. »Das Fass ist immer angestochen. Nur die Verpflegung mit Essen muss anderweitig organisiert werden, beim Stammtischabend vielleicht durch ein Pizzataxi, bei der Familienfeier wohl eher durch einen Partyservice«, erläutert ihr Bruder Norbert Rübbelke, Vorsitzender der Kolpingsfamilie Westenholz.

Die meisten Kegelvereine ziehen mit, einzelne Termine können aber neu vergeben werden, weiß Altebäumer und wirbt mit überaus günstigen Preisen. Als richtige Ansprechpartnerin für alle Arten von Reservierungen steht Melanie Knepper unter Telefon 02944/7618 bereit.

Der Vorstand des Trägervereins hat kurzfristig für eigenes Geschirr und Besteck im Kolpinghaus und eine ansprechende Dekoration der Räume gesorgt. Die bekannte Telefonnummer ist für die Zukunft gesichert, ein Antrag auf Glasfaseranschluss gestellt. »Alle, die bisher an einer Besichtigung teilgenommen haben, waren sehr angetan. Das Gebäude ist gut gepflegt und mit Fotovoltaikanlage auf dem aktuellen Stand der Technik. Das kann sich sehen lassen«, stellt Erkelenz fest.

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