Inklusives Spielefest in Delbrück – Mehr als 2000 Besucher strömen zum Nordring Viel mehr als Spiel und Spaß

Delbrück (WB). Inklusion ist ein Thema, das die Menschen bewegt und in Bewegung bringt: Das bewies einmal mehr das 4. Inklusive Spielefest, gemeinsam organisiert von der Elterninitiative »Handicap Kidz« und der  Familienbeauftragten der Stadt Delbrück, Rita Köllner.

Von Axel Langer
Zu den attraktiven Angeboten des Festes für Menschen mit und ohne Handicap gehörten erstmals zwei riesige Laufbälle. Jonas (links) und Marie mussten sich schon mächtig ins Zeug legen, um  die  schweren Bälle  bewegen zu können.
Zu den attraktiven Angeboten des Festes für Menschen mit und ohne Handicap gehörten erstmals zwei riesige Laufbälle. Jonas (links) und Marie mussten sich schon mächtig ins Zeug legen, um die schweren Bälle bewegen zu können. Foto: Axel Langer

Hunderte Besucher strömten auf den Abenteuerspielplatz hinter dem Hallenbad. »Wir sind rundum zufrieden. Das Wetter spielt diesmal super mit, die Stimmung ist prima«, sagte Günther Korder von der Initiative. Mehr als 2000 Menschen kamen nach Veranstalterangaben zum Fest am Nordring – ein Besucherrekord.

Der Begriff Inklusion beschreibt das gleichberechtigte und selbstbestimmt Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung. Um die Inklusion voranzutreiben, aber auch um ein gelungenes Beispiel für das Miteinander zu geben, wurde vor vier Jahren das Spielfest ins Leben gerufen. Eine bunte Mischung aus Mitmachangeboten, Spielen, aber auch Informations- und Beratungsständenmauch jetzt wieder auf den Abenteuerspielplatz. 

So konnten sich die Besucher über die Angebote der Lebenshilfe, des Familienunterstützenden Dienstes, des Familienzentrums Purzelbaum oder des Beratungshauses Inklusion ebenso informieren wie über die integrativen Angebote der Offenen Ganztagsschule der Grundschule in Lippling.

»Die ersten Besucher waren schon eine Stunde vor der Eröffnung da und warteten darauf, dass es losging«, sieht Rita Köllner in dem Spielefest inzwischen eine feste Größe in Delbrück, die Besucher weit über das Delbrücker Land anzieht. Lange Schlangen bildeten sich an den verschiedenen Ständen. Die sieben Trikefahrer aus Gütersloh, Westerwiehe, Hövelhof und Delbrück waren pausenlos im Einsatz und boten Rundfahrten an.

Die beiden Laufbälle lockten ebenso viele kleine und große Besucher an. Dabei forderten die große Bälle den vollen Körpereinsatz Aber auch das Kisten stapeln, das Segway fahren oder das therapeutische Reiten lockten zahlreiche Besucher. Erstmals wurde unter dem Motto »Dance for Fans« ein Tanzworkshop angeboten.

Viele weitere Angebote und Aktionsstände, darunter von der Delbrücker Jugendfeuerwehr, rundeten das Angebot ab. Natürlich war auch für zahlreiche Essenstände gesorgt. Auf dem Parkplatz vor dem Hallenbad konnten die Besucher mit Rollstühlen durch einen Hindernisparcours fahren. Viele Kinder und Jugendliche stellten dabei fest, wie schwierig es ist, kleine Kanten oder Rampen mit einem Rollstuhl zu überwinden.

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