Wewelsburger Wehr muss neues Raumkonzept erarbeiten Häftlingsbaracke ist historisch wertvoll

Büren (WB/eb). Die Baugenehmigung lag vor, die Arbeiten hatten bereits begonnen. Doch jetzt müssen die Feuerwehrleute im Bürener Ortsteil Wewelsburg ihren Einsatz für eine neue Bleibe einstellen und umplanen.

Das flache Gebäude grenzt an das Wewelsburger Feuerwehrhaus an und sollte künftig von der Feuerwehr mitgenutzt werden.
Das flache Gebäude grenzt an das Wewelsburger Feuerwehrhaus an und sollte künftig von der Feuerwehr mitgenutzt werden. Foto: Johannes Büttner

Im jüngsten Bürener Bauausschuss teilte die Stadtverwaltung mit, dass ein Bauforscher bei einer bauhistorischen Untersuchung in dem Gebäude des ehemaligen Konzentrationslagers Niederhagen neue Erkenntnisse gewonnen habe. Nach seiner Einschätzung entsprächen die Wände und Einbauten dem originalen Baubestand aus dem Jahr 1948, so dass das Gebäude von überregionaler und sogar nationaler historischer Bedeutung sei. Die ehemalige Häftlingsbaracke soll nun unter Denkmalschutz gestellt werden.

Eigentlich wollte die Wehr dort Umkleiden und Duschen unterbringen. Der Kreis Paderborn wollte in einem weiteren Teil des Gebäudes ein Informations- und Dokumentationszentrum für den angrenzenden ehemaligen Appellplatz einrichten. Wie es jedoch nun für die Wewelsburger Feuerwehr weitergeht, ist offen. Nicht auszuschließen ist, dass die Wehr samt gerade neu errichteter Fahrzeughalle umziehen muss.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Freitag, 27. Januar, im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Büren.

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