Privater Krankenhausbetreiber will Asylsuchende im eigenen Hospital behandeln »Kurioses Vorhaben«

Büren (WB). Die Marseille-Kliniken-AG  aus Hamburg hat dem Kreis Paderborn einen »Eilantrag« vorgelegt, wonach sie das Bürener St.-Nikolaus-Hospital baulich auf die Einrichtung einer Spezialklinik für Asylsuchende  und Flüchtlinge in NRW vorbereiten will. Auch eine Spezialstation für Flüchtlingskinder will Marseille dort vorhalten.

Von Marion Neesen und Sebastian Schwake
In Büren gibt es Pläne für eine Spezialklinik für Flüchtlinge. Die Marseille-Kliniken-AG will das seit 2010 leerstehende St.-Nikolaus-Hospital umbauen. Die Klinik soll  eine Spezialabteilung für die Behandlung traumatisierter Kinder und Jugendlicher haben.
In Büren gibt es Pläne für eine Spezialklinik für Flüchtlinge. Die Marseille-Kliniken-AG will das seit 2010 leerstehende St.-Nikolaus-Hospital umbauen. Die Klinik soll eine Spezialabteilung für die Behandlung traumatisierter Kinder und Jugendlicher haben. Foto: Jörn Hannemann

Mit seinem Konzept hat das Unternehmen die Stadt Büren, den Kreis Paderborn und die Bezirksregierung Detmold überrascht. »Die Marseille-Kliniken-AG ist mit diesem Konzept bislang nicht an die Bezirksregierung Detmold her­angetreten«, teilte  deren Sprecher Andreas Moseke   mit. Die Einrichtung einer Klinik bedürfe der Zustimmung der Bezirksregierung. »Man kann nicht einfach ohne Beteiligung ein Krankenhaus eröffnen«, verwies er auch auf den Krankenhausbedarfsplan.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Dienstagausgabe des WESTFALEN-BLATTS.