CDU gibt Widerstand auf und macht den Weg zum Gang vors Gericht frei Gemeinde klagt gegen neue Windkraftanlagen

Borchen (WB/pic). Die Gemeinde Borchen zieht nun doch vors Gericht und kämpft gegen zehn Windkraftanlagen, die der Paderborner Landrat Manfred Müller (CDU) genehmigt hat.

Mit Transparenten begleiteten Bürger die Ratssitzung und forderten die Politik in Borchen auf, sich juristisch gegen immer neue Windkraftanlagen zu wehren.
Mit Transparenten begleiteten Bürger die Ratssitzung und forderten die Politik in Borchen auf, sich juristisch gegen immer neue Windkraftanlagen zu wehren. Foto: Jörn Hannemann

Überraschend hat die Borchener CDU am Montagabend im Rathaus ihren Widerstand gegen eine Klage aufgegeben und sich nach einem anfänglichen Nein zu einer Stimmenthaltung entschlossen. Damit reichten im Gemeinderat elf Ja-Stimmen aus SPD-Reihen, um Klage gegen den Kreis Paderborn zu erheben.

Anfang des Jahres hatte sich eine Bürgerinitiative mit Windkraftgegnern aus Etteln, Dörenhagen und Borchen formiert.

Die CDU hat bei einer gescheiterten Klage vor Gericht Bauchschmerzen, das Windkraftanlagenbetreiber Schadenersatz fordern könnten. Die Union befürchtet, dass Ratsmitglieder dann auch persönlich in Haftung genommen werden könnten und Schadenersatz aus Privatvermögen zu leisten hätten.

Das bestreitet aber der Borchener Bürgermeister Reiner Allerdissen. Die CDU bleibt skeptisch.

Lesen Sie den ausführlichen Bericht in der Ausgabe am Dienstag, 31. Januar, im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Kreis Paderborn.

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