Betriebsrat erhält Einblick Dialog bei Wellemöbel

Bad Lippspringe (WB). Nach der Wellemöbel-Insolvenz sollen Betriebsräte und IG Metall nun sämtliche Unterlagen bekommen, die bereits beim Insolvenzgericht eingereicht wurden. Das ist am Mittwoch bei einer Sitzung von Arbeitnehmervertretern, Geschäftsführung und Vertretern des Sachverwalters beschlossen worden.

Von Ludmilla Ostermann
Nach der Wellemöbel-Insolvenz sollen Betriebsräte und IG Metall nun sämtliche Unterlagen bekommen, die bereits beim Insolvenzgericht eingereicht wurden.
Nach der Wellemöbel-Insolvenz sollen Betriebsräte und IG Metall nun sämtliche Unterlagen bekommen, die bereits beim Insolvenzgericht eingereicht wurden. Foto: Jörn Hannemann

»Die Betriebsräte sind nun miteinbezogen. Jetzt gilt es, die Zahlen auszuwerten und ein gemeinsames Konzept auszuarbeiten, um den größten Schaden von den Beschäftigten abzuwenden«, sagte Gewerkschaftssekretär Swend Newger dieser Zeitung.

Er hatte zuvor stets die fehlende Einbindung der Arbeitgebervertreter beklagt.

Wellemöbel hatte am 25. November Insolvenz in Eigenverwaltung beim Amtsgericht Paderborn angemeldet.

930 Arbeitsplätze am Hauptsitz des Möbelherstellers in Bad Lippspringe sowie in den Werken in Paderborn, Detmold und im hessischen Alsfeld stehen auf dem Spiel.

Im Januar soll die nächste Gläubigerausschusssitzung stattfinden.

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