Bürgerstiftung Haldem-Arrenkamp dankt allen Unterstützern Seit 2008 viel Gutes bewirkt

Stemwede (WB). Die Bürgerstiftung Haldem-Arrenkamp, die im April 2008 ins Leben gerufen wurde, ist mittlerweile zu einem wichtigen Bestandteil der Gemeinde Stemwede geworden.

Von Heidrun Mühlke
Den Ehrenamtspreis der Bürgerstiftung erhielten die Helferinnen und Helfer der Projekte »Ich schenk dir Zeit« und dem Geburtstags-Café-Team.
Den Ehrenamtspreis der Bürgerstiftung erhielten die Helferinnen und Helfer der Projekte »Ich schenk dir Zeit« und dem Geburtstags-Café-Team.

Die Bürgerstiftung zählt heute 98 Stifter und hat ein Stiftungskapital von mehr als 125.000 Euro. In den zurückliegenden Jahren erhielt die Stiftung Spenden von etwa 87.000 Euro und konnte Projekte im Wert von etwa 24.000 Euro unterstützen.

Diese Zahlen sorgten während des Jubiläumsstiftertreffens im Berggasthof Wilhelmshöhe für große Freude. Nach der Begrüßung der Gäste durch Gerhard Gräber ließen Helga Steckel und Dieter Grube die vergangenen zehn Jahre noch einmal Revue passieren. Zahlreiche Projekte wurden angeschoben, finanziert, durchgezogen und mitgetragen. Die Bürgerstiftung Haldem-Arrenkamp konnte in zehn Jahren viele Erwartungen erfüllen und auch zahlreichen Menschen eine Freude bereiten.

»Ich schenk dir Zeit« und Geburtstags-Café

Viele Projekte ließen sich verwirklichen, weil sich Bürger für Bürger ehrenamtlich engagierten. Darum hat die Stiftung mit ihrem Ehrenamtspreis jene Menschen gewürdigt, die sonst nicht im Rampenlicht stehen, aber immer helfen und mit anpacken. »Es ist schön dass wir in Haldem und Arrenkamp solche engagierten Bürger haben, die aktiv etwas tun«, sagte Helga Steckel zu den Helferinnen der Projekte »Ich schenk dir Zeit« und dem Geburtstags-Café-Team.

So wie alle Stiftungen sei auch die Haldem-Arrenkamper Organisation auf laufende Erträge angewiesen, um ihre Stiftungszwecke nachhaltig erfüllen zu können. Darum benötigten Bürgerstiftungen nicht unbedingt ein hohes Stiftungskapital – sie müssen in aller Regel ihre Tätigkeit aus Spenden finanzieren.

Lob von Hans-Hermann Dehmel

»Stiftungen sind keine anonymen Einrichtungen, die Spenden für weit entfernte Projekte und Maßnahmen einwerben. Bürger spenden lieber für Absichten, die erlebbar ihrem engsten Umfeld zugute kommen«, machte Hans-Hermann Dehmel in seinem schriftlichen Grußwort deutlich, das Helga Steckel verlas. »Beste Voraussetzungen also für die Bürgerstiftung Haldem-Arrenkamp. So scheint sie auf jeden Fall ihr Motto erfüllt zu haben: ›Stifter sind Vorbilder – sie hinterlassen Spuren‹«.

Den musikalischen Part an diesem feierlichen Abend übernahmen das Bläser-Terzett mit Friederike Schöppy, Johannes Grote und Jonas Richter, das Duo Olga Rust und Beate Brandt vierhändig am Klavier sowie der Chor Echolot mit einem melodiösem Schlusskonzert.

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