Westruper sorgen sich um Nachfolge des Hauses Grunwald Ein Wirtshaus wäre schön

Stemwede (hm). Der Erhalt einer Gaststätte oder Kneipe in Westrup – dies ist den Westrupern wichtig. Seit bekannt wurde, dass die Gaststätte Grunwald über kurz oder lang ihre Pforten schließt, steht das Thema Kneipenerhalt auch bei der Westruper Dorfwerkstatt auf der Agenda.

Im zurückliegenden Jahr hatte man eigens zu dieser Angelegenheit ein Treffen anberaumt. Am Rande der Jahreshauptversammlung sagte Dieter Grunwald, der die hiesige Gaststätte seit nunmehr 60 Jahren betreibt, dass er für dieses Jahr noch zusagen könne, die Schankwirtschaft weiter zu betreiben. »Aber ich bin auch schon 76 Jahre alt, irgendwann ist Schluss«, sagt der rüstige Wirt. Das Gebäude würde seinem Bruder, Uwe Grunwald, gehören und der habe einige Umbaumaßnahmen geplant.

Konzertvergnügen »Rock am Turm«

Seit einigen Jahren betreut die Westruper Dorfwerkstatt verschiedene Projekte in und um den Ort und kümmert sich um die Belange der Bürger. Dazu gehören sowohl Pflege- und Verschönerungsarbeiten über das ganze Jahr verteilt als auch das Aufhängen der Weihnachtssterne zur Adventszeit. Höhepunkt im Veranstaltungsreigen ist seit einigen Jahren das sommerliche Konzertvergnügen »Rock am Turm«, das auch in diesem Jahr an einem Montag in den Sommerferien geplant ist. Zum Auftakt der Sommerferien ist auch in diesem Jahr wieder am letzten Schultag der Eiswagen vor Ort und wird nicht nur die kleinen Westruper mit kühlen Leckereien verwöhnen.

Großer Beliebtheit erfreuen sich die von der Dorfwerkstatt organisierten Schnatgänge. Im zurückliegenden Jahr führte die Grenzbegehung in Richtung Haldem, dort wurden ortsansässige Betriebe wie Dreyers Biohof oder die Zimmerei S&M Meyer in Augenschein genommen. In diesem Jahr führte der Schnatgang nach Oppendorf (wir berichteten).

Aktion Saubere Landschaft am 24. März

Sowieso hat der rührige Verein auch in diesem Jahr etliche Termine auf dem Plan. Für den 24. März ist die Aktion »Saubere Landschaft« vorgesehen, der Westruper Wanderweg soll am Waldrandbereich frei geschnitten werden. Außerdem müsse man sich Gedanken darüber machen, an welchen Orten die – von der Gemeinde zugesagten Ersatzpflanzungen – für gefällte Bäume vorgenommen werden sollen.

Reine Formsache waren die Vorstandswahlen der Dorfwerkstatt. Einmütig wählte die Versammlung Uwe Eigenbrodt wieder in den Posten des ersten Vorsitzenden, gleichermaßen wie Klaus Teipel in das Amt des Kassierers. Neu gewählt wurde Ulrich Hegerfeld als Kassenprüfer für den ausgeschiedenen Hartmut Schmidt.

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