Bürgermeister und Bauunternehmer unterzeichnen Projektvertrag Feuerwehrhäuser können kommen

Stemwede (WB). Ein denkwürdiger und gleichzeitig geschichtsträchtiger Tag für die Gemeinde Stemwede: Am Dienstag haben Bürgermeister Kai Abruszat und Bauunternehmer Karl-Heinrich Depenbrock den Projektvertrag für den Bau von fünf neuen Gerätehäusern für die Freiwillige Feuerwehr unterzeichnet. Der Neubaurealisierung für die Heimstätten von insgesamt 521 Kameraden in Stemwede steht nun nichts mehr im Weg.

Von Heidrun Mühlke
Im Beisein zahlreicher Ratsmitglieder unterzeichnen Bürgermeister Kai Abruszat (links) und Karl-Heinrich Depenbrock den Vertrag. Mit dabei (hinten von links) Werner Bahnemann (Gemeinde Stemwede), Tim Heinemann (Partnerschaft Deutschland) und Markus Kellner (Depenbrock).
Im Beisein zahlreicher Ratsmitglieder unterzeichnen Bürgermeister Kai Abruszat (links) und Karl-Heinrich Depenbrock den Vertrag. Mit dabei (hinten von links) Werner Bahnemann (Gemeinde Stemwede), Tim Heinemann (Partnerschaft Deutschland) und Markus Kellner (Depenbrock). Foto: Heidrun Mühlke

In Ausschreibung durchgesetzt

Bei der EU-weiten Ausschreibung konnte sich das Stemweder Unternehmen Depenbrock den Zuschlag für den Auftrag sichern. »Es ist nicht selbstverständlich, aber wir haben ein gutes und attraktives Angebot machen können«, sagte Firmenchef Karl-Heinrich Depenbrock und versicherte die Einhaltung des Zeitfensters.

Wie Kai ­Abruszat erläuterte, soll bereits im zweiten oder dritten Quartal dieses Jahres der erste Spatenstich erfolgen, und schon im Mai 2019 das erste Projekt für die Löschgruppen Wehdem und Westrup fertiggestellt sein. Danach gehe es Schlag auf Schlag. Im Juni soll das Desteler Gebäude, im September das für Levern, Niedermehnen und Sundern gedachte, im Oktober das für Dielingen und Drohne sowie das für Haldem und Arrenkamp bezugsfertig sein.

Die Stemweder Löschgruppen unterstützen die Neubaupläne und die damit verbundenen Fusionen von Löschgruppen. Einzig die Desteler werden eigenständig bleiben.

Rettungswache kann folgen

Die Kosten für die fünf Gerätehäuser bezifferte Abruszat auf 9,8 Millionen Euro und zeigte sich erfreut über die Projektbegleitung durch die Partner für den öffentlichen Dienst Deutschland GmbH sowie der Förderung des Bundesfinanzministeriums. »Es ist ein großartiger Tag für unsere Gemeinde und ich bin sicher, dass viele andere Kommunen mit Erstaunen auf dieses Pilotprojekt blicken werden«, sagte der Bürgermeister voller Stolz.

Der unterzeichnete Vertrag sieht optional die Realisierung der Rettungswache ebenfalls vor. Träger des Rettungsdienstes ist der Kreis Minden-Lübbecke, und Kai Abruszat ist der festen Überzeugung, dass der Kreis in den nächsten Wochen signalisieren wird, diese Option auch wahrzunehmen und zu einem guten Abschluss zu bringen.

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