Löschgruppe zieht Jahresbilanz – Wohnhausbrand in Wehdem bleibt unvergessen Oppendorfer Feuerwehr rückt neun Mal aus

Oppendorf (WB). Nach einem relativ schnell gelöschten Küchenbrand in Wehdem im Januar des vergangenen Jahres hat es für die Kameraden der Oppendorfer Löschgruppe ein böses Erwachen gegeben. In der Nacht wurden die Feuerwehrmänner erneut alarmiert, das Feuer war wieder aufgeflammt und als die Einsatzkräfte den Brandort erreichten, brannte das Obergeschoss bereits lichterloh.

Von Heidrun Mühlke
Gut aufgestellte Truppe: Die Lehrgangsabsolventen mit den Verantwortlichen der Löschgruppe Oppendorf und der Freiwilligen Feuerwehr Stemwede bei der Jahreshauptversammlung.
Gut aufgestellte Truppe: Die Lehrgangsabsolventen mit den Verantwortlichen der Löschgruppe Oppendorf und der Freiwilligen Feuerwehr Stemwede bei der Jahreshauptversammlung. Foto: Heidrun Mühlke

Insgesamt waren etwa 60 Einsatzkräfte im Einsatz, 17 aus der Oppendorfer Löschgruppe. »Glücklicherweise waren keine Personen im Haus. Da das Gebäude durch den Brand am Nachmittag bereits stark verraucht gewesen war, hatten die Bewohner die Nacht bei Nachbarn und Freunden verbracht«, erinnerte sich Löschgruppenführer Andreas Meeske während der Jahreshauptversammlung.

Sturmschäden im Oktober sorgten für Einsätze

Insgesamt sind die Oppendorfer Kameraden zu neun Einsätzen gerufen worden. Sechs Brandeinsätze, davon zwei Wohnhausbrände, aber auch ein Carport, Autos, ein Flächenbrand und ein Brand in der Industrie verbuchten die Kameraden. Zur Stelle waren die Feuerwehrleute auch bei einem möglichen Gefahrstoffaustritt aus einem beschädigten Behälter. Bei Sturmschäden leisteten sie im Oktober Hilfe an verschiedenen Einsatzorten.

Die Stärke der Löschgruppe mit 33 aktiven und zehn Kameraden in der Ehrenabteilung sei gleich geblieben, stellte der Löschgruppenführer fest. In der Oppendorfer Wehr sorgen ein Gemeindebrandinspektor, ein Brandinspektor, zwei Oberbrandmeister, sechs Unterbrandmeister, 16 Hauptfeuerwehrmänner, drei Oberfeuerwehrmänner und vier Feuerwehrmänner mit ihrem freiwilligen Einsatz für die Sicherheit der Bürger.

Teilnahme an Lehrgängen

Meeske dankte seinen Kameraden für die geleisteten Stunden bei den Einsätzen und den Diensten, die sie absolviert hatten. Für die besten Dienstbesucher, Wilfried Winkelmann, Ekkehard Nolte und für sich selbst hielt er einen Tankgutschein als Dankeschön bereit.

Den Lehrgang »Technische Hilfe Wald« hat Hartmut Franke bestanden. Rene Köster ließ sich zum Truppmann 2 ausbilden und das ADAC-Fahrsicherheitstraining absolvierten Michel Hage und Henning Bohne.

An der Leistungsbewertung in Hille haben die Kameraden mit einer Staffel unter Leitung von Gruppenführer Michel Hage teilgenommen. Das Leistungsabzeichen in Silber überreichte der stellvertretende Gemeindebrandmeister Dietmar Meier an Steffen Timann und Timo Winkelmann. Meier macht deutlich, dass mit Beginn des Jahres 2018 der aktive Dienst in der Feuerwehr auf 67 Jahre angehoben wurde.

Dank und Anerkennung von Ratsmitgliedern

Weiter informierte er über das Feuerwehrwesen auf Kreisebene und freute sich, dass die Zusammenlegung der Stemweder Löschgruppen gut voranschreite. Das sei auch den Kameraden zu verdanken, die das Vorhaben unterstützen würden.

Mit dem Dank für die geleisteten Arbeiten und auch für die Bereitschaft zur Weiterbildung bei Lehrgängen schloss Meeske die Versammlung. Zuvor hatten auch Ratsmitglied Carsten Felber und Hartmut Engelmann sowie Monika Lösche als ehemaliges Ratsmitglied den Kameraden ihre Anerkennung ausgesprochen.

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